Erste Bilanz: Mehr Pfiff für den Hardegser Markt

Hoffen auf mehr Kundschaft: Die Beschicker des Wochenmarktes mit Marktvogt Gerhard Schulze (4.v.r.), Bürgermeister Michael Kaiser (links), Marktmeister Karl-Friedrich Wirth (5.v.l.) und Jessika Dörel (2.v.r.), die im Hardegser Ordnungsamt Ansprechpartnerin für den Markt ist. Foto: Mönkemeyer

Hardegsen. Wie kann der Hardegser Wochenmarkt attraktiver werden? Diese Frage stand jetzt bei einem Treffen im Mittelpunkt.

Dabei zogen Marktbeschicker und Vertreter der Stadt Hardegsen eine erste Halbjahresbilanz über das seit Juni jeden Freitag von 14 bis 18 Uhr stattfindend Markttreiben im Bereich Bürgerpark/Schmiedewiese.

Demnach gab es zu Beginn eine gute Resonanz für den Wochenmarkt, doch mittlerweile haben die Umsätze merklich nachgegeben. Nach Angaben der Marktbeschicker werden derzeit überwiegend Stammkunden bedient, während Laufkundschaft an den Ständen vermisst wird.

„Wir müssen etwas mehr Geduld haben“, schätzt Gerhard Schulze die Situation ein. Er kümmert sich als ehrenamtlicher Marktvogt nicht nur um die einmal jährlich stattfindenden Marktveranstaltungen in Hardegsen, sondern auch um den Wochenmarkt und ist zuversichtlich, dass im kommenden Jahr durch weitere Beschicker die Attraktivität und Besucherfrequenz gesteigert werden kann.

„Dazu gab es bereits mehrere Gespräche mit Interessenten“, berichtet Schulz und betont, dass dabei natürlich auch jedesmal die von den Anbietern zu zahlenden Marktgebühren im Mittelpunkt gestanden hätten.

„Die sollten eigentlich von derzeit jährlich 27 Euro pro Standmeter auf 54 Euro angehoben werden“, sagt Bürgermeister Michael Kaiser. Da dieser Betrag von den Marktbeschickern aber als nicht vertretbar angesehen worden sei, werde der Rat in seiner Sitzung am Donnerstag über eine moderate Anhebung auf lediglich 38 Euro entscheiden.

Darüber hinaus habe man bei dem Treffen mit den Marktbeschickern Maßnahmen zur Belebung des Wochenmarktes erörtert. Als besonders wichtig sei dabei von allen Beteiligten ein geschlossenes Bild des Marktes erachtet worden.

Kaiser: „Um Lücken zwischen den Ständen zu vermeiden, hat die Stadt Hardegsen bereits einen Marktmeister eingesetzt, der bei Abwesenheit einiger Beschicker durch eine flexible Standordnung dafür sorgt, dass sich der Wochenmarkt als Einheit präsentiert.“

Außerdem sei man sich einig darüber gewesen, dass verkaufsfördernde Aktionen wie Sonderangebote oder Produktpräsentationen ebenso zur Attraktivitätssteigerung beitragen können wie eine Bühne oder ein Standplatz, auf dem wechselnde Aktionen als Begleitprogramm stattfinden können.

„Natürlich müssen wir auch über ein intensiveres Marketing für den Wochenmarkt nachdenken“, ergänzt Kaiser. „Unter anderem denken wir darüber nach, im Bereich des Marktes eine große Übersichtstafel zu installieren mit Informationen über alle Händler und angebotenen Produktgruppen.“

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