Esel sollen Hardegser Markenzeichen bleiben

Musikalisches Grautier: Dies Esel sollen weiterhin bei der Außendarstellung der Stadt Hardegsen im Mittelpunkt stehen. Dieses Exemplar steht vor dem Eingang zum Muthaus. Archiv-Foto: Mönkemeyer

Hardegsen. Die Stadt Hardegsen soll auch künftig mit der Marke „Eselstadt Hardegsen" öffentlich in Erscheinung treten.

Dafür hat sich der Ausschuss für Schule, Sport und Kultur in seiner jüngsten Sitzung ausgesprochen. Hintergrund dafür waren Überlegungen der Verwaltung, künftig bei Stadtmarketingaktivitäten stattdessen den Begriff „Marktstadt Hardegsen“ zu verwenden.

„In Hardegsen haben sich Marktveranstaltungen in einer Anzahl und Güte entwickelt, wie sie in den Nachbarstädten in dieser Form nicht existierten“, begründete Bürgermeister Michael Kaiser die entsprechende Verwaltungsvorlage. Letztendlich zog er diese aber noch vor der Abstimmung zurück, da bei der Diskussion schnell klar wurde, dass es keine Mehrheit dafür geben würde.

Einhellige Meinung unter den Ausschussmitgliedern war, dass es durchaus im Bereich der größeren Marktveranstaltungen eine positive Entwicklung gebe. Der Eselmarkt, der Stadtmarkt und das Gartenfestival „Lebenslust“ hätten ebenso wie der Bauern- und Regionalmarkt sowie der Kunsthandwerker und der Weihnachtsmarkt mittlerweile eine Bedeutung, der über die Stadtgrenzen hinaus reiche. Diese bewege sich aber nach wie vor in einer Größenordnung, die die Verwendung eines solchen Markennamens nicht rechtfertige, zumal die die Resonanz für den neuen Wochenmarkt im Bereich der Schmiedeweise nach recht gutem Start im Juni inzwischen leider stark nachgelassen habe.

Zustimmung gab es hingegen für die von der Verwaltung ebenfalls vorgeschlagenen Mitgliedschaften in der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte (ADF) sowie der Arbeitsgruppe Deutsche Fachwerkstraße.

Hiervon versprechen sich die Ausschussmitglieder positive Auswirklungen auf die sei langem gewünschte Wiederbelebung des Tourismus in Hardegsen. Die Tatsache, dass der örtliche Wohnmobilhafen sich einer zunehmenden Beliebtheit erfreut und inzwischen sogar unter dem Strich in geringem Umfang Einnahmen für die Stadt generiert, bewertete der Ausschuss als Hinweis darauf, dass man in dieser Hinsicht in Hardegsen auf dem richtigen Weg ist.

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