Einigung über Umbaupläne

Feuerwehr Hettensen muss für neue Kinderkrippe nicht umziehen

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Rundgang: Astrid Zettl (rechts) zeigte den Ausschussmitgliedern ihr Büro und die weiteren Räume des Hettenser Kindergartens. Zu sehen sind auch (von links) Sandro Wolff, die Ausschuss-Vorsitzende Kornelia Hänsel und Bürgermeister Michael Kaiser.

Hettensen. Einigkeit herrschte in Hettensen bei der Umbauvariante für die Schaffung einer Krippe in der als Feuerwehrhaus und Kindergarten genutzten Alten Schule.

Sowohl der Hettenser Ortsrat als auch der Ausschuss für Familien, Jugend und Senioren votierten für die Umbauvariante, die besagt, dass Räume des Kindergartens im Untergeschoss genutzt und die Räume der Feuerwehr unangetastet bleiben. So sollen das Büro der Kindergartenleiterin Astrid Zettl, der Abstell-, der Umkleide- und der Bällebad-Raum für die bis zu zehn Kinder umfassende Krippengruppe genutzt werden. Die Leiterin wird dafür ein Büro im Dachgeschoss erhalten. In der leerstehenden Wohnung sollen auch ein Abstellraum und ein Besprechungsraum für Eltern entstehen. Ein zweiter Rettungsweg durch eine Außentreppe muss in dieser Variante nicht geschaffen werden. Hier reicht es, eine Fensteröffnung zu haben, wo im Notfall eine Leiter angestellt werden kann.

Diese Variante ist mit geschätzten 91.000 Euro an Kosten die günstigste. 185 000 Euro und damit doppelt so teuer wäre es, die Krippe in den Räumen der Feuerwehr zu bauen, den Gruppenraum der Ortsfeuerwehr in das Dachgeschoss zu verlegen und einen Raum für die Altersabteilung im Erdgeschoss zu schaffen. Vom Tisch sind auch die Variationen, die einen Massivanbau (Kosten: 247.000 Euro) oder einen Containeranbau (170.000 Euro) vorsahen.

Für die Krippe könnten Fördermittel von bis zu 9500 Euro je Platz fließen, sofern der Bund die angekündigte Richtlinie beschließt, informierte Heiko Gerhardy, der als Fachbereichsleiter den Mitgliedern Rede und Antwort stand. Er erläuterte, dass im Stadtgebiet derzeit 73 Krippenplätze zur Verfügung stehen. Auf der Warteliste zum neuen Kindergartenjahr stehen derzeit zehn Kinder. Sechs Kinder würden in Erwartung auf die neue Gruppe gerne nach Hettensen gehen.

Die Ausschussmitglieder votierten einstimmig für Begrüßungspakete, die Familien von Neugeborenen erhalten sollen. Die Gleichstellungsbeauftragten Kerstin Lüpkes stellte zusammen mit Horst Hoppe und Sarah Schütrumpf von der Leitbildgruppe die neuen Boxen vor, die von Unternehmen gesponsert werden und in die örtliche Vereine Informationen hinzugeben können.

Gerhardy stellte die Betriebsabrechnung für die städtischen Kindergärten Hettensen und Gladebeck für das Jahr 2015 vor. Die Kindergartenbeiträge deckten unter Einbeziehung der Finanzhilfe für das beitragsfreie Kindergartenjahr und der Zuschüsse des Landkreises die Gesamtausgaben zu 27,74 Prozent. In den Vorjahren lag der Deckungsbeitrag bei 31,05 Prozent (2014) und 30,99 Prozent (2013). 

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