Stadt informiert über geplante Bauprojekte

Für den Wildpark Hardegsen gibt es mehr Geld

Grafik Entwurf Erdmännchengehege Wildpark Hardegsen
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So wie in dieser Grafik soll das neue Erdmännchengehege im Wildpark Hardegsen aussehen. Baubeginn soll im Frühjahr sein.

Der Baustart für das Erdmännchengehege im Hardegser Wildpark ist in Sicht

Hardegsen – Im Frühjahr dieses Jahres möchte die Stadt Hardegsen im Wildpark mit dem Bau eines neuen Eingangsgebäudes und eines Geheges für Erdmännchen beginnen. Das geht aus einer aktuellen Aufstellung der derzeit geplanten Baumaßnahmen der Stadt Hardegsen hervor.

Demnach liegt seit kurzem dazu ein bereits dringend erwarteter Änderungsbewilligungsbescheid des Amtes für regionale Landesentwicklung Braunschweig vor, sodass diese Baumaßnahme jetzt mit knapp 183.000 Euro anstatt der bereits zugesagten 155 000 Euro gefördert wird. Dazu seien sogenannte „Restmittel“ der Leader-Region Harzweserland ergänzend für „dieses, wohl größte Projekt“ der Leader-Region zur Verfügung gestellt worden, so die Hardegser Stadtverwaltung.

Derzeit sei man dabei, die unterschiedlichen Gewerke auszuschreiben, um im Frühjahr mit den Baumaßnahmen beginnen zu können. Angepeilt wird, den Hardegser Wildpark im Sommer neu zu eröffnen.

Auch die Realisierung eines Lehr- und Erlebnispfades, der im ersten Bauabschnitt für einen Rundweg im Wildpark entstehen soll, schreitet voran. Hierzu liegt laut Stadtverwaltung bereits ein Förderbescheid des Amtes für regionale Landesentwicklung Braunschweig über rund 107.000 Euro vor. Bereits kurz vor Weihnachten wurde der Stadt Hardegsen außerdem die beantragte Förderung der Bingo-Umweltstiftung in Höhe von 16.000 Euro bewilligt.

Den Auftrag für die Planung des Erlebnispfades hat die Stadt Hardegsen bereits für knapp 7000 Euro an das Büro für Freiraumplanung Birgit Czyppull, Bevern/Forst, vergeben, das bereits mehrere Erlebnisrouten im Naturpark Solling-Vogler entwickelt hat. Die Entwurfsplanung soll anschließend mit den Hardegser Ratsfraktionen und -gruppen abgestimmt werden.

Bezüglich des kurzfristig noch in den Doppelhaushalt 2021/22 aufgenommen Um- und Erweiterungsbaus des evangelischen Kindergartens Hardegsen sieht der aktuelle Zeitplan der Verwaltung vor, dass sich die zuständigen politischen Gremien voraussichtlich erst im März wieder mit diesem Thema beschäftigen werden.

Hintergrund dafür ist, dass der städtische Anteil der Kosten von 295.000 Euro im Etat der Stadt Hardegsen mit einem Sperrvermerk versehen ist, dessen Aufhebung von einer Abstimmung möglicher Entwurfsvarianten abhängt. Diese soll in einer gemeinsamen Sitzung der Ausschüsse für Familie, Jugend und Senioren sowie Stadtplanung, Bauen und Umwelt mit Vertretern des Kirchenamtes Leine-Solling erfolgen.

Aufgrund der Corona-Beschränkung konnte die vorab für den 18. Januar geplante Ortsbesichtigung jedoch nicht stattfinden.

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