Sinkende Coronazahlen machen es möglich

Gartenfestival Lebenslust im Kurpark Hardegsen findet statt

Freut sich mit seinem Team auf „Lebenslust 2021“: Veranstalter Lars Schreivogel wagt den Schritt, trotz Corona das beliebte Gartenfestival im Kurpark Hardegsen zu veranstalten.
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Freut sich mit seinem Team auf „Lebenslust 2021“: Veranstalter Lars Schreivogel wagt den Schritt, trotz Corona das beliebte Gartenfestival im Kurpark Hardegsen zu veranstalten.

Eigentlich, so erzählt Lars Schreivogel, war das Gartenfestival „Lebenslust“ im Hardegser Kurpark wegen Corona auch für dieses Jahr schon abgesagt. Wohlgemerkt eigentlich. Denn irgendwo war da bei ihm und seinem Team immer noch ein kleines Fünkchen Hoffnung, dass es in diesem Jahr irgendwie funktionieren könnte.

Hardegsen - Und so ist es jetzt auch: Vom 16. bis 18. Juli findet das beliebte Gartenfestival in Hardegsen statt. Und ist damit eine der ganz wenigen Großveranstaltungen, die niedersachsenweit in diesem Jahr trotz Corona über die Bühne gehen.

Einige schlaflose Nächte und gedankliche Horrorszenarien gehörten für Lars Schreivogel in den vergangenen Wochen zum täglichen Leben. „Wir waren uns total unsicher, weil vor wenigen Wochen plötzlich die Inzidenz im Landkreis über 100 war und die Bundesnotbremse griff. Weil wir ja auch ein paar Wochen Planungszeit brauchen, war uns schnell klar, dass es nicht funktionieren kann. Zumindest für den Ursprungstermin im Juni“.

Doch ganz aufgeben wollte er immer noch nicht, denn ständig meldeten sich Aussteller oder auch Lebenslust-Fans bei ihm, die darum baten, es doch irgendwie zu versuchen. „Wir haben, als die Coronazahlen im Landkreis immer weiter runtergingen, Kontakt mit dem Gesundheitsamt aufgenommen und gefragt, was überhaupt möglich ist. Und selbst dort machte man uns Hoffnung“, erzählt der Festivalmacher im HNA-Gespräch.

„Es ist natürlich ein Risiko, vor allem finanziell, in diesen Zeiten eine solche Großveranstaltung auf die Beine zu stellen“, sagt der Hardegser. Doch dann hätte er auf sein Herz gehört und nach einem weiteren Gespräch mit der Familie fiel Anfang dieser Woche schließlich die Entscheidung, das Gartenfestival zu veranstalten.

Natürlich müssten wegen Corona einige Regeln beachtet werden, sagt Schreivogel. Es werden diesmal nicht über 100 Aussteller im Kurpark dabei sein, sondern weniger. Schließlich müssten zwischen den Ständen Abstände eingehalten werden. Das Angebot sei mit Gartenmöbeln, Pflanzen, Kleidung, Gartenaccessoires und mit Essen und Getränken wie sonst auch.

Natürlich gibt es einige Verhaltensregeln: Auf dem Ausstellungsgelände gelten Maskenpflicht und Abstandsregeln. Alle Informationen sind als Flyer an den Kassen erhältlich, außerdem werden Hinweisschilder aufgestellt, so Schreivogel weiter. Aber niemand müsse einen Test oder einen Impfausweis vorlegen. Auch gebe es keine Beschränkung bei der Besucherzahl. Angst, dass ihm die Corona-Pandemie doch noch irgendwie einen Strich durch die Rechnung machen könnte, hat der Festivalmacher nicht: „Wir bleiben da jetzt einfach mal positiv.“

Informationen: Das Gartenfestival „Lebenslust“ findet vom 16. bis 18. Juli jeweils von 10 bis 18 Uhr im Kurpark Hardegsen statt. Die Tageskarte kostet acht Euro, Karten für zwei Tage elf Euro und Dauerkarten 15 Euro. Kostenloser Großparkplatz ist wieder das Gelände am Wildpark Hardegsen, allerdings wird es wegen Corona in diesem Jahr keinen Shuttle-Service zum Kurpark geben, der aber nach einem kurzen Spaziergang auch schnell zu Fuß zu erreichen ist.

Wer nicht mehr so mobil ist, kann sich laut Veranstalter Lars Schreivogel natürlich auch per Auto am Kurpark absetzen lassen. Für den Depotservice werden diesmal am Kurpark mehrere Abholplätze eingerichtet, wo Besucher ihre Einkäufe, nachdem sie ihr Auto geholt haben, in Ruhe einladen können. Auf dem Ausstellungsgelände gilt die Maskenpflicht. (kat)

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