Erschließung erfolgt durch Niedersächsische Landgesellschaft

Gewerbepark Hardegsen wird 20 Hektar größer

Der Gewerbepark Hardegsen soll wachsen. Zusätzlicher Platz für die Ansiedlung von Betrieben sollen auf der gegenwärtig noch landwirtschaftlich genutzten Fläche in nördlicher Richtung (oben im Bild) entstehen.
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Der Gewerbepark Hardegsen soll wachsen. Zusätzlicher Platz für die Ansiedlung von Betrieben sollen auf der gegenwärtig noch landwirtschaftlich genutzten Fläche in nördlicher Richtung (oben im Bild) entstehen.

Die Stadt Hardegsen möchte mehr Platz für Gewerbebetriebe zur Verfügung stellen.

Hardegsen – Der Gewerbepark Hardegsen wird um etwa 20 Hektar in Richtung Norden erweitert. Das hat der Rat der Stadt Hardegsen in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen.

Demnach soll für die Entwicklung der zusätzlichen Flächen mit der Niedersächsischen Landgesellschaft mbH (NLG) aus Harste, die die Planungskosten übernehmen wird, ein entsprechender städtebaulicher Vertrag geschlossen werden.

Der Abstimmung waren eine längere Diskussion und eine Sitzungsunterbrechung vorausgegangen, nachdem Hans-Jürgen Scholz als Sprecher der SPD-CDU-Gruppe zunächst vorgeschlagen hatte, die endgültige Entscheidung in dieser Frage dem neu gewählten Rat zu überlassen. Er schlug außerdem vor, noch einmal über die Möglichkeit nachzudenken, ob die Stadt Hardegsen die Entwicklung der Erweiterungsfläche nicht lieber selbst übernehmen sollte.

Bürgermeister Michael Kaiser nahm dies zum Anlass, noch einmal darauf hinzuweisen, dass man bereits seit Anfang 2019 die Notwendigkeit sehe, zur Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Hardegsen zusätzliche Gewerbeflächen zu erschließen. Die Tatsache, dass mit der NLG ein anerkannter Vorhabenträger das Interesse habe, den bestehenden Gewerbepark auf eigene Kosten in Hevensen weiter zu entwickeln, sei für die Stadt Hardegsen ein Glücksfall, betonte Kaiser. Zumal die Stadt natürlich das Planungsrecht habe und die Verabschiedung des Bebauungsplanes dem Rat der Stadt Hardegsen vorbehalten bleibe. Auch im Hinblick auf die für die Vermarktung der zusätzlichen Flächen notwendigen Marketing- und Vertriebsstrukturen plädierte Kaiser noch einmal dafür, mit der NLG einen Vertrag abzuschließen. „Das könnte die Stadtverwaltung in dieser Form gar nicht leisten.“

Derzeit gibt es laut Kaiser bereits drei Unternehmen, die sich für die Erweiterungsfläche des Gewerbeparks interessieren. Eines davon möchte allein auf 40 000 Quadratmetern einen neuen Betrieb errichten.

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