Durchfahrt bis Frühjahr dicht

Hardegser Ortschaft Gladebeck komplett für den Durchgangsverkehr gesperrt

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Ausweichstrecken: So wird der Verkehr in Richtung Harste und Göttingen umgeleitet.

Gladebeck. Autofahrer, die regelmäßig im Bereich Gladebeck und Harste unterwegs sind, müssen sich auf Umwege einstellen. Für die Sanierung der Gladebecker Ortsdurchfahrt wurde die Hardegser Ortschaft am Montag komplett für den Durchgangsverkehr gesperrt.

Der Verkehr aus oder in in Richtung Harste wird bis zum Frühjahr über Parensen umgeleitet. Wer aus Richtung Hardegsen nach Göttingen will, muss auf die B 3 ausweichen.

Das Verkehrskonzept sieht vor, dass die Linienbusse auch während der Sperrung durch Gladebeck fahren können, aber innerörtlich über die Springstraße umgeleitet werden. Dazu wird es dort an beiden Seiten ein Halteverbot geben. Die innerörtliche Umleitung des Verkehrs erfolgt je nach Fortschritt der Bauarbeiten. So ist zum Beispiel geplant, während der Sanierung des Knotenpunktes Ascher Straße/Hauptstraße die Umleitung des Busverkehrs über den sogenannten Rübenschnellweg zu leiten. Der ursprünglich für Mai geplante Beginn der Bauarbeiten war noch einmal verschoben worden, weil sich für die Stadt Hardegsen, die für den Regenwasserkanal und die Gehwege zuständig ist, eine erhebliche Kostensteigerung in Höhe von mehr als 300.000 Euro ergeben hatte und ein Nachtragshaushalt notwendig wurde.

Kostenbeteiligung

Inwieweit die Anlieger an den Kosten für die Sanierung der Gehwege und der Kanäle beteiligt werden, steht noch nicht fest. Laut Hardegsens Bürgermeister Michael Kaiser wäre das gemäß der aktuellen Straßenausbausatzung der Stadt Hardegsen grundsätzlich möglich.

Allerdings stamme diese Satzung aus dem Jahre 1978 und sei vor dem Hintergrund der allgemeinen Diskussion um die Beteiligung von Bürgern an Baumaßnahmen von Kommunen durch höhere Grundsteuern oder sogenannte wiederkehrende Beiträge sicherlich anpassungsbedürftig. „Dazu wird es noch eine Abstimmung mit den Ratsfraktionen geben“, kündigt Kaiser an.

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