Mühlengraben

Hochwasser in Hardegsen: Feuerwehren im Einsatz

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Hochwasser in Hardegsen: Feuerwehren im Einsatz

Hardegsen. Großeinsatz für die Feuerwehren aus Hardegsen und den Ortschaften: Der Mühlengraben am Hardegser Sportplatz ist über die Ufer getreten.

Das Wasser fließt über den Platz bis zum Sporthaus und dort bis in den Keller. In den Umkleiden steht das Wasser schon über 30 Zentimeter hoch. Die Wehren versuchen mit Sandsäcken, den Mühlenbach unter Kontrolle zu halten. Mit mehreren Pumpen saugen sie das Wasser aus dem Keller.

Den ganzen Tag hatte es in Hardegsen geregnet, und der Mühlengraben trat schließlich über die Ufer. Um 16.30 Uhr wurden die ersten Hardegser Einsatzkräfte durch ihren Funkmeldeempfänger alarmiert. Um 16.48 Uhr heulten die Sirenen in Hardegsen, Hevensen, Hettensen Ellierode, Gladebeck, Lutterhausen, Trögen-Üssinghausen, Lichtenborn und Asche.

Während Asche und Lichtenborn als Bereitschaft im Feuerwehrhaus blieben, eilten die übrigen Wehren mit über 70 Einsatzkräften und 14 Fahrzeugen zum Hardegser Burgsportplatz, einige fuhren zum Bauhof, um Sandsäcke zu füllen.

Die Ortsfeuerwehren Ertinghausen und Espol wurden nicht alarmiert, damit sie wie auch die Tanklöschfahrzeuge aus Hardegsen und Lutterhausen für weitere (Brand-)Einsätze die Reserve bilden konnten.

"Wir sind fassungslos. Schon wieder haben wir Hochwasser", sagte die Vorsitzende des Hardegser Sportvereins, Sabine Schwenke-Hampe. Vor zwei Jahren, es war der 23. Dezember, floss Wasser aus dem Mühlengraben ins Sporthaus. Vier Monate hatte es nach Angaben der Vorsitzenden gedauert, bis alle Schäden beseitigt waren.

Hochwasser in Hardegsen: Sporthaus überflutet

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