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Kostendeckel für den Kurpark Hardegsen

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Von: Niko Mönkemeyer

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Luftaufnahme von der Burg Hardeg und dem angrenzenden Kurpark
Diese Luftaufnahme zeigt einen Blick auf die Burg Hardeg und den angrenzenden Kurpark, der komplett neu gestaltet werden soll. © Hubert Jelinek

Die geplante Umgestaltung des Kurparks wird die Stadt Hardegsen maximal mit rund 41 000 Euro als Eigenanteil tragen.

Hardegsen – Das hat der Rat der Stadt Hardegsen in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Nach den Richtlinien des Bundesprogramms „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“, die eine zehnprozentige Beteiligung der Kommunen vorsieht, liegt die Gesamtfinanzierungssumme für das Projekt somit bei rund 412 000 Euro.

Diese Summe entspricht einer ersten Kostenschätzung für das ursprüngliche Umgestaltungskonzept, das Studenten der Fachhochschule Erfurt bereits im März 2021 vorgestellt hatten (wir berichteten).

Im weiteren Verlauf der Planungen hatte dann das Planungsbüro Caspers das erste Konzept aufgegriffen und zwei unterschiedliche Gestaltungsvarianten um einige weitere mögliche Gestaltungspunkte erweitert – mit dem Ergebnis, dass nunmehr zwei Varianten zur Diskussion standen.

Bei der Variante 1 wurde das ursprüngliche Konzept insofern erweitert, dass zum einen die in den ersten beiden Jahren anfallenden Kosten für die Pflege der Neuanpflanzungen mit einberechnet wurden. Zum anderen waren auch die Kosten für die Sanierung des Brückengeländers, die Installation eines Informationssystems (Hinweisschilder), die Befestigung der Steine im Bereich der Gewässer und die Kosten für Architekten und Ingenieurleistungen eingeschlossen. Die Gesamtinvestitionssumme hätte bei dieser Variante bei knapp 500 000 Euro gelegen.

Die Gesamtkosten für die Variante 2 wurden mit 985 000 Euro angegeben. Hier waren zusätzlich eine komplette Neupflasterung der Wege im Kurpark vorgesehen, ebenso wie die Installation sogenannter Pollerleuchten und die Dachsanierung am Pavillon.

Für beide Varianten wäre eine entsprechende 90-prozentige Förderung möglich gewesen. Um den Eigenanteil der Stadt aber auf rund 41 000 Euro zu deckeln, hatte sich der Ausschuss für Stadtplanung und Bauen in seiner vorausgegangen Sitzung für eine weitere Variante entschieden, bei der zwar die Honorarkosten des Planers eingeschlossen sind, aber ansonsten viele Leistungen minimiert beziehungsweise ganz gestrichen wurden. So soll auf eine Beleuchtung ebenso verzichtet werden wie auf die Dachsanierung am Pavillon, die Schaffung eines Informationssystems und die Sanierung des Brückengeländers.

Ansonsten sollen die ursprünglichen Pläne wie die Veränderung des Bachlaufs der Lunau mit Gewässerinseln, einem mäandernden Bachbett und einem naturnah umgestalteten Ufersaum beibehalten werden. Das Zuflussrohr der Lunau soll mit einer begrünten Natursteinmauer kaschiert werden, und die Einmündung in den Teich soll großzügiger erfolgen.

Für den Teich selbst sind die Einrichtung einer Flachwasserzone, die Neustrukturierung der Pflanzbereiche und die Schaffung neuer Sitzbereiche zur Steigerung der Aufenthaltsqualität geplant. Für die Gestaltung mit Vegetation soll der Kurpark in vier Bereiche untergliedert werden:

(Niko Mönkemeyer)

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