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Lea Hauff ist seit Anfang Januar Leiterin des Wildparks Hardegsen

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Von: Niko Mönkemeyer

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Wildparkleiterin Lea Hauff steht im Rohbau für das neue Erdmännchengehege.
Im Rohbau des Erdmännchengeheges: Lea Hauff aus Asche hat Anfang des Jahres die Leitung des Wildparks Hardegsen übernommen. © Roland Schrader

Lea Hauff aus Asche hat die Leitung des Wildparks Hardegsen übernommen.

Hardegsen – Den Hardegser Wildpark kennt Lea Hauff schon seit ihrer Kindheit, denn sie ist in der Hardegser Ortschaft Asche aufgewachsen und war immer begeistert, wenn sie mit ihren Eltern dort zu Besuch war. Doch dass sie dort einmal die Leitung übernehmen würde, konnte sie damals noch nicht ahnen.

Zu Beginn dieses Jahres hat die 29-Jährige, die an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) in Göttingen Forstwirtschaft studiert hat, die Leitung von ihrem Vorgänger Wolfgang Schlemme übernommen, der jetzt in den Ruhestand gegangen ist.

„Nach meinem Studium habe ich viele Bewerbungen geschrieben und mich unter anderem auch initiativ bei der Stadt Hardegsen beworben“, blickt Hauff zurück. 2020 hat sie zunächst eine Teilzeitstelle im Wildpark bekommen. Seit 2021 arbeitete sie dort in Vollzeit – mit der Perspektive, die Leitung irgendwann zu übernehmen, denn die Försterin interessiert sich nicht nur für die heimische Flora und Fauna, sondern es macht ihr auch großen Spaß, ihr Wissen darüber anderen zu vermitteln.

Blick aus der Vogelperspektive auf das Tierhaus, die Streichelwiese und das neue Erdmännchengehege im Wildpark Hardegsen
Aus der Vogelperspektive sind bereits die Umrisse des Erdmännchengeheges links neben dem Tierhaus zu erkennen. © Roland Schrader

Dass sie die Leitung gerade in einer Zeit übernehmen durfte, in der die ersten Maßnahmen für eine geplante umfangreiche Neu- und Umgestaltung des Wildparks angelaufen sind (wir berichteten), empfindet sie als einen Glücksfall – aber auch als eine große Herausforderung. Denn auch am Hardegser Wildpark gehen die Auswirkungen der Corona-Pandemie nicht spurlos vorbei. Zum Beispiel gerieten die Bauarbeiten für das neue Erdmännchengehege, das im Bereich der Streichelwiese neue entstehen wird, aufgrund von Materialmangel ins Stocken.

„Inzwischen kann man aber schon erkennen, wie das Außengehege aussehen wird, und die Bodenplatte für das Erdmännchenhaus ist auch schon fertig“, sagt Hauff. „Wann die Erdmännchen aber letztendlich hier einziehen können, kann man aber im Moment noch nicht sagen, denn die zeitlichen Planungen sind nach wie vor coronabedingt sehr schwierig.“ Derzeit geht die neue Hardegser Wildpark-Chefin davon aus, dass die Bauarbeiten im Februar weitergehen werden.

„Ich freue mich, dass meine bisherige Stelle auch wieder neu besetzt wurde und dass wir jetzt auch eine Stelle für den Bundesfreiwilligendienst anbieten können. Der erste Bewerber fängt im Februar schon an.“ (Niko Mönkemeyer)

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