Lebenslust soll locken

Hardegsen will sich an der Landesgartenschau beteiligen

Das Gartenfestival Lebenslust und die Burg Hardeg sollen unter anderem im kommenden Jahr beim Auftritt der Stadt Hardegsen bei der Landesgartenschau in Bad Gandersheim eine Rolle spielen. ARCHIVFOTO: NIKO MÖNKEMEYER
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Das Gartenfestival Lebenslust und die Burg Hardeg sollen unter anderem im kommenden Jahr beim Auftritt der Stadt Hardegsen bei der Landesgartenschau in Bad Gandersheim eine Rolle spielen. ARCHIVFOTO: NIKO MÖNKEMEYER

Die Stadt Hardegsen möchte von der Landesgartenschau in Bad Gandersheim profitieren.

Hardegsen – Die Stadt Hardegsen soll die im kommenden Jahr stattfindende Landesgartenschau (Laga) in Bad Gandersheim nutzen, um sich touristisch einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Dafür hat sich der Ausschuss für Schule Sport und Kultur in seiner jüngsten Sitzung ausgesprochen.

Das entsprechende Konzept soll von einer Projektgruppe erarbeitet werden, die von der Hardegser Stadtverwaltung koordiniert wird und der neben Mitarbeitern der Verwaltung auch Vertreter von Vereinen, Verbänden und Institutionen aus dem Hardegser Stadtgebiet angehören.

Laut Bürgermeister Michael Kaiser wurden denkbare Beiträge der Stadt Hardegsen zur Teilnahme an der Laga bereits mit dem Geschäftsführer der Landesgartenschau Bad Gandersheim gGmbH, Thomas Hellingrath, erörtert. Demnach sollen Hardegser Beiträge unter anderem im geplanten „Pavillon der Region“ und im „Grünenen Klassenzimmer“ auf dem Laga-Gelände präsentiert werden. Dabei sollen unter anderem die Hardegser Esel, die Burg Hardegsen, das einmal im Jahr stattfindende Gartenfestival „LebensLust“ und die Umgestaltung des Kurparks thematisiert werden.

Außerdem könnten der Wildpark, der Schulbauernhof und die Malve, als neue Symbolblume der Stadt Hardegsen eine Rolle spielen. Darüber hinaus ist vorgesehen, auch die Klimaschutzaktivitäten im Hardegser Stadtgebiet wie zum Beispiel das Bioenergiedorf Asche oder die „BürgerEnergiegenossenschaft Hardegsen“ dort vorzustellen.

Der Nutzen für die Stadt besteht aus Sicht Kaisers in erster Linie darin, bei den mindestens 500 000 zur erwartenden Besuchern der Landesgartenschau so viel Aufmerksamkeit zu erlangen, dass einige von ihnen zu einem späteren Zeitpunkt Hardegsen besuchen. Aber es sollen auch seitens der Laga mit Reiseveranstaltern pauschale Urlaubs- und Ausflugsangebote ausgearbeitet werden, bei denen Hardegsen einer der Zielorte ist.

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