Michael Kaiser legt Amtseid als Bürgermeister von Hardegsen ab

Amtseid: Ratsvorsitzender Rainer Glahe (von links), Bürgermeister Michael Kaiser und Dieter Daemelt, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Hardegsen. Foto: Mönkemeyer

Hardegsen. Nun ist es offiziell: Michael Kaiser ist der neue Bürgermeister der Stadt Hardegsen. Am Montagabend legte der 47-Jährige bei einer öffentlichen Sitzung des Rates der Stadt Hardegsen seinen Amtseid ab und übernahm damit die Amtsgeschäfte von seinem Vorgänger Dieter Sjuts.

Hardegsen. Nun ist es offiziell: Michael Kaiser ist der neue Bürgermeister der Stadt Hardegsen. Am Montagabend legte der 47-Jährige bei einer öffentlichen Sitzung des Rates der Stadt Hardegsen seinen Amtseid ab und übernahm damit die Amtsgeschäfte von seinem Vorgänger Dieter Sjuts.

Die Amtseinführung Kaisers fand in einem feierlichen Rahmen im Muthaussaal der Burg Hardeg statt. Bei dem anschließenden Empfang nutzten viele Bürger der Stadt die Gelegenheit, den neuen Verwaltungs-Chef persönlich kennen zu lernen.

In seinem Grußwort stellte Kaiser einige seiner Ziele für die nächsten acht Jahre vor. Für den Bereich der Stadtverwaltung nannte er hier als Schwerpunkte die verstärkte Nutzung moderner Kommunikationsmittel und die Einrichtung eines Ratsinformationssystems.

Bezüglich der Finanzen der Stadt möchte Kaiser auf eine strikte Ausgabendisziplin setzen, um Neuverschuldungen für notwendige Investitionen wie zum Beispiel die Neugestaltung des Drei-Kronen-Areals oder den Ausbau der Breitbandversorgung zu vermeiden.

Mit dem bereits im Jahr 2011 von Bürgern, Politik und Verwaltung gemeinsam erarbeiten Leitbild „Hardegsen 2030“ liegt nach Einschätzung von Kaiser bereits ein gutes Konzept vor, an dem man sich bei der zukünftigen Gestaltung der Stadt orientieren könne. „Ich bin ein Befürworter der Energiewende“, sagte Kaiser. „Aber nicht um jeden Preis. Biogasanlagen sehe ich nicht unkritisch und die 380-kV-Höchsspannungsleitung lehne ich ab.“ Zum Schutz des Landschaftsbildes müsse außerdem der Ausbau der Windenergie planerisch gesteuert werden.

Den Wildpark und das Freibad bezeichnete Kaiser als Aushängeschilder der Stadt. Für diese beiden Einrichtungen stellt sich Kaiser in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Fördervereinen eine Attraktivitätssteigerung zur Stärkung des Tourismus vor.

Kaiser bedankte sich bei den Hardegser Bürgern für das Vertrauen, das sie ihm bei der Wahl am 25. Mai entgegengebracht hätten und lud sie ein, sich an der Diskussion um die künftige Gestaltung der Stadt zu beteiligen und empfahl: „Nutzen Sie die Einwohnerfragestunden.“

Von Niko Mönkemeyer

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