23 Stationen für Naturerlebnisse

Wildpark Hardegsen bekommt einen Lehr- und Erlebnispfad

Wildschweinfrischlinge wühlen in der Erde
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Die Frischlinge im Wildschweingehege werden einer der Hauptanziehungspunkte im Wildpark Hardegsen bleiben. Darüber hinaus sind aber noch viele weitere Attraktionen geplant.

Für die Umgestaltung des Wildparks Hardegsen gibt es neue Ideen.

Hardegsen – Natur soll man künftig im Wildpark Hardegsen mit allen Sinnen erleben können, und der Rundgang auf den neu gestalteten Wegen soll nicht nur für die jüngeren Besucher ein Erlebnis werden. Das geht aus dem Konzept hervor, das in der jüngsten Sitzung des Hardegser Ausschusses für Bauen, Planen und Umwelt vorgestellt wurde.

Demnach ist vorgesehen, den neuen Rundweg, der an den bisherigen und neu entstehenden Gehegen, wie dem geplanten Erdmännchengehege, vorbeiführen wird (wir berichteten), als einen sogenannten Lehr- und Erlebnispfad zu konzipieren. Der soll den Besuchern an mehreren Stationen Informationen, Beobachtungs- und Aussichtspunkte sowie interaktive und multimediale Erlebnisangebote bieten, die zum Mitmachen, Forschen und Entdecken einladen. Zum Beispiel soll es möglich sein, Vogelstimmen anzuhören, auf einen überlebensgroßen Feuersalamander zu klettern und sich an Dreh- oder Klapptafeln über Flora und Fauna zu informieren.

Insgesamt wurden 23 Stationen vorgestellt. Die sollen allerdings nicht alle sofort zur Verfügung stehen. Vielmehr ist geplant, das Angebot im Laufe der Jahre nach und nach zu erweitern, um so immer wieder mit Neuigkeiten Anreize für einen Besuch im Wildpark zu schaffen.

„Die 23 Stationen sind zunächst ein Entwurf, den die Ratsgruppen in den Sommerferien beraten sollen“, sagt Bürgermeister Michael Kaiser. „Anschließend wollen wir festlegen, was zur Erstausstattung des Rundweges gehören soll. Dabei soll auch der Förderverein des Wildparks eingebunden werden, um zum Beispiel eine Station zu gestalten und mitzufinanzieren.“

Der neue Rundweg, an dem die Stationen aufgebaut werden sollen, wird in zwei Bauabschnitten realisiert. Zunächst als Verbindung vom neuen Eingangsgebäude zum oberen Teil des Parks und im zweiten Abschnitt in der Talsenke der Espolde. Die Kosten für den Lehrpfad stehen laut Kaiser derzeit noch nicht fest. Gut vorstellbar sind aus seiner Sicht öffentliche Förderungen und Sponsoren für einzelne Stationen.

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