Neuer Busbahnhof für 420.000 Euro in Hardegsen

Einweihung in Hardegsen: Der neue Busbahnhof ist fertig. Direkt neben dem Bus Bürgermeister Michael Kaiser. Foto:  nh

Hardegsen. Auf dem Gelände des ehemaligen Hotels „Drei Kronen" in Hardegsen wurde der neue Busbahnhof eingeweiht.

Dieses Projekt war erforderlich geworden, da das Busaufkommen im Bereich der „Haltestelle Rathaus“ sehr hoch war. Dort gab es 110 Stopps pro Tag.

Vom neuen Busbahnhof aus starten die Buslinien in Richtung Nörten-Hardenberg, Uslar, Moringen, Göttingen und Hettensen. Durch die große Resonanz war es zu erheblichen, zum Teil gefährdenden Verkehrsbeeinträchtigungen für Schulkinder bekommen - zum Beispiel, wenn dort vier Busse gleichzeitig gehalten haben.

Der Neubau des Busbahnhofs, mit dem im Juli begonnen worden war, betrifft vor allem die zentralen Haltestellen im Stadtgebiet und dient als „Rendevouzpunkt“ aller Buslinien, die in Hardegsen angefahren werden. Insgesamt werden vier voneinander unabhängig anfahrbare Bushaltepunkte eingerichtet. Des Weiteren werden drei Wartehäuschen mit Sitzgelegenheit sowie ein überdachter Fahrplanaushang aufgestellt.

Durch das Pflanzen von mittelgroßen Bäumen werde die Fläche sowohl beschattet als auch die Aufenthaltsqualität erhöht, teilt die Stadtverwaltung mit. Die Beleuchtung des Busbahnhofs erfolgt durch eine neu aufgestellte und eine vom Gehweg versetzte LED-Laterne. Die Bussteige werden umlaufend mit Bodenindikatorenplatten versehen. Um für die Fahrgäste genaue Informationen zur Abfahrt bereitzustellen, wird eine Informationsanzeige angebracht. Außerdem wird eine „bike&ride“-Anlage (Fahrradboxen) errichtet, damit Fahrräder vor Witterungseinflüssen geschützt und sicher angeschlossen werden können. Für Elektrofahrräder wird eine Ladestation installiert.

Im kommenden Jahr sind unter anderem auf gegenüberliegender Straßenseite, Göttinger Straße, zwei Kurzzeitparkplätze herzustellen.

Die Kosten belaufen sich auf 420.000 Euro und wurden nicht überschritten. 350.000 Euro waren zuwendungsfähig. Der Eigenanteil der Stadt liegt bei 105.000 Euro. (ajo)

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