Gremium veranstaltet Bürgertreff

Ortsrat will neuen Schwung fürs Dorf

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So sieht die Einladung aus: Der Ellieröder Ortsrat mit Gert Heine (von links), Eckhard Hübner, Annette Hellwig und Günter Braun hoffen auf möglichst viele Teilnehmer beim Bürgertreff. Ortsbürgermeister Heinz Klinge fehlte beim Fototermin aus Krankheitsgründen.

Ellierode. Der Ortsrat Ellierode möchte die Dorfgemeinschaft in der 400 Einwohner zählenden Ortschaft wieder in Schwung bringen.

Aus diesem Anlass lädt das fünfköpfige Gremium, das ausschließlich aus SPD-Mitgliedern besteht, für Freitag, 20. März, zu einem Bürgertreff ein. Beginn ist um 18 Uhr im Gasthaus „Landkate“.

„Die Einladungen werden in diesen Tagen an alle Haushalte verteilt“, sagte Ortsratsmitglied Eckhard Hübner in Vertretung von Ortsbürgermeister Heinz Klinge, der bei der jüngsten Zusammenkunft des Gremiums erkrankt war. „Wichtig ist, dass der Ortsrat bei diesem Treffen lediglich als Moderator auftreten wird“, betont Hübner. „Wir möchten, dass sich möglichst viele Ellieröder an der Diskussion darüber beteiligen, wie es im Dorf weiter gehen soll.“

Keine Terminabsprache 

Hinterrgrund für die Idee zu diesem Bürgertreff sei die jährliche Terminabsprache der Vereine gewesen, für die es in diesem Jahr keine große Resonanz gegeben habe, berichtet Hübner.

„Es hat sich herausgestellt, dass es immer weniger Menschen gibt, die sich für die Dorfgemeinschaft ehrenamtlich engagieren möchten.“ Viele Einwohner, die sich bislang für eine funktionierende Dorfgemeinschaft eingesetzt hätten, möchten nach Erreichen des Rentenalters diese Aufgaben aus verständlichen Gründen in jüngere Hände geben, erklärt Hübner. Aber offensichtlich gebe es keine Nachfolger.

„Wir möchten bei dieser Veranstaltung insbesondere die jüngere Generation aus der Reserve locken und sie dazu ermutigen, sich für die Dorfgemeinschaft zu engagieren“, so Hübner. „Und auch die Neubürger, die erst seit wenigen Jahren hier im Dorf leben, sind eingeladen, sich zu beteiligen.“

Bei dem Treffen werde es zunächst aber darum gehen, die Meinungen der Einwohner über die aktuelle Situation im Dorf zu erfragen, kündigt Hübner an. „Wir möchten von den Bürgern vor allem wissen: Was ist gut? Was ist schlecht? Was können wir zukünftig besser machen? Was soll sich ändern? Aber wir stellen natürlich auch die Frage: Wer packt mit an?“

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