11.000 Euro Kosten

Ab sofort wird geschaukelt: Spielplatz in Hardegser Wildpark eröffnet

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Einweihung im Schneegestöber: Hilfe von den Kindern bekam Hardegsens Bürgermeister Michael Kaiser beim Durchschneiden des Absperrbandes, um die Schaukeln auf dem neuen Spielgelände im oberen Bereich des Wildparks einzuweihen. Im Hintergrund Karin Stutz von der Bauabteilung sowie Vertreter der Sponsoren Volksbank und Förderkreis Wildgehege. 

Bei Schneefall und fünf Grad über Null wurde jetzt der Spielbereich im oberen Teil des Hardegser Wildparks eröffnet.

Kinder halfen Bürgermeister Michael Kaiser beim Durchschneiden des rot-weißen Absperrbandes um die Schaukeln.

Die Fläche um den Sandkasten ist noch gesperrt, bis der ausgesäte Rasen begehbar ist. An einer Ecke pflanzte der Bürgermeister eine Felsenbirne. Neben den Frischlingen im Wildschweingehege und den Kaninchen gab es eine weitere Attraktion. Die Falknerin Andrea Haberjan aus Moringen hatte zwei Greifvögel mitgebracht, einer davon eine wunderschöne Schleiereule, die auf ihrer Hand saß. „Nein, Streicheln geht nicht. Sie hat dich schon fixiert und würde als nächstes zuhacken. Das ist ihre Natur“, erklärte Haberjan einem Mädchen.

Die 11.000 Euro für die Anlage mit Schaukeln, einem Eichhörnchen als sogenanntes Federtier, einem Spielpferd und einem Balancierstamm haben zwei Sponsoren aufgebracht, die Volksbank Solling und der Förderkreis Wildgehege. Mit dem Geld wurde auch frostsicheres Wasser und Strom aufs Gelände gebracht.

Die Stadt Hardegsen hat noch weitergehende Pläne für den Wildpark, erläuterte Kaiser im Gespräch. Es soll ein barrierefreier Weg vom Wiesengrund zur oberen Felsenkulisse geschaffen werden. Dafür wurde als Schlüsselgrundstück das sogenannte Freudenhohl erworben. Bislang muss man Treppen steigen oder die Straße kurz vor der Bahnschranke den Berg hochfahren oder gehen. Gamswild soll angesiedelt werden, und eine Kooperation mit der Falknerin sei geplant, dazu eine Springgrube, einen Kräuterweg und Wildblumenwiesen. Die Volieren werden auch renoviert. „Ein Überblick über alle Vorhaben ist in Arbeit und wird in den nächsten Wochen veröffentlicht“, erzählte Karin Stutz, Leiterin der städtischen Bauabteilung.

Die leckeren Waffeln der Gaststätte „Keilereck“ fanden reißenden Absatz. Gegen den Schnee schützte ein Zelt. Der Wildpark ist von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.  zäl

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