Ex-Freund des Opfers weiterhin unter Verdacht

Tötungsdelikt in Hardegsen: 28-Jähriger muss in U-Haft bleiben

Hardegsen/Göttingen. Der Untersuchungs-Haftbefehl gegen den 28-jährigen Mann aus dem Landkreis Northeim im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt in Hardegsen bleibt bestehen.

Das hat ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Göttingen am Montag mitgeteilt.

Hintergrund: Der Anwalt des 28-Jährigen hatte vor einiger Zeit Haftbeschwerde eingelegt mit dem Ziel, dass der 28-Jährige aus der Untersuchungshaft entlassen wird. Die Beschwerdekammer des Landgerichts hat die Beschwerde nach eingehender Beratung allerdings abgelehnt.

Eine Haftbeschwerde kann laut Andreas Buick, Sprecher der Göttinger Staatsanwaltschaft, zum Beispiel dann eingelegt werden, wenn nach Auffassung des Anwalts kein dringender Tatverdacht gegen den Inhaftierten besteht.

Bereits im September hatte der Anwalt des 28-Jährigen einen Antrag auf Haftprüfung gestellt, der damals vom zuständigen Haftrichter am Northeimer Amtsgericht abgewiesen worden war.

Der Beschuldigte, bei dem es sich um den Ex-Freund des 23-jährigen Opfers handelt, wird laut Staatsanwaltschaft weiterhin dringend verdächtigt, am Abend des 11. August dieses Jahres seine Ex-Freundin in der Stubenstraße in Hardegsen mit mehreren Stichen lebensgefährlich verletzt zu haben.

Die junge Frau war noch in der Nacht in der Universitäts-Klinik Göttingen an ihren schweren Stichverletzungen verstorben.

Nur wenig später hatte die Polizei den 28-Jährigen unter dringendem Tatverdacht festgenommen. Er befindet sich seitdem in Untersuchungshaft und schweigt zu den Anschuldigungen. Die mögliche Tatwaffe ist noch immer verschwunden. Die Polizei Northeim hofft weiterhin auf Hinweise von Zeugen. 

Kontakt: Polizei Northeim, Tel. 05551/70050.

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