Junge Mitarbeiter werden gesucht

Volksbank Solling: Das Ergebnis bleibt stabil

Zufriedener Vorstand: (von links) Daniel Scholz, Dirk Hesse und Klaus-Uwe Fischer führen die Volksbank Solling.

Hardegsen. Die Volksbank Solling blickt zufrieden auf das Geschäftsjahr 2014 zurück. Das Ergebnis sei solide, betonte Vorstand Daniel Scholz.

Das Jahresergebnis wird nach den Worten seines Vorstandskollegen Dirk Hesse „knapp unter drei Millionen Euro“ liegen (2013: 3,2 Millionen Euro). Nach Abzug von Steuern, der Dividende und einer Abführung in die Rücklagen bleibt nach seinen Worten ein Jahresüberschuss auf dem Niveau des Vorjahres von 1,3 Millionen Euro. Er kündigte an, dass der Vorstand der Vertreterversammlung vorschlagen wird, den Anteilseignern wieder eine 6,5-prozentige Dividende zu zahlen. Die Versammlung findet am 11. Juni in Schoningen statt.

Gewachsen ist vor allem das Kreditvolumen. 741 neue Kredite mit einem Gesamtvolumen von 35 Millionen Euro hat die Genossenschaftsbank 2014 neu gewährt. Das Kreditvolumen stieg damit um sieben Prozent auf 138 Millionen Euro (2013: 129 Mio. Euro). Die Steigerung des Kreditgeschäfts ist laut Scholz vor allem auf die Nachfrage gewerblicher Kunden zurückzuführen. Aber auch Wohnungsfinanzierungen von Privatkunden hätten zugenommen.

Um, 2,5 Prozent gewachsen sind die Kundeneinlagen. Sie summierten sich auf 283 Mio. Euro (2013: 276 Mio. Euro).

Die Zahl der Mitarbeiter ist im vergangenen Jahr um drei auf 94 zurückgegangen. Vorstand Klaus-Uwe Fischer kündigte an, dass auch künftig beim Freiwerden von Stellen geschaut werde, ob eine Wiederbesetzung notwendig sei.

„Wir brauchen junge Mitarbeiter“, betonte er aber gleichzeitig, dass die Auszubildenden eine Chance auf Übernahme haben. Für das im August beginnende neue Ausbildungsjahr habe die Volksbank Solling bereits drei Auszubildende gefunden. Ein vierter werde noch gesucht.

Nachdem im vergangenen Jahr die Hauptgeschäftsstelle in Hardegsen und die Geschäftsstelle in Schönhagen modernisiert wurden, plant die Volksbank für das laufende Jahr keine größeren Investitionen. Fischer kündigte aber an, dass in Uslar Arbeiten am Geschäftsstellen-Parkplatz anstehen. Dort müsse das Pflaster repariert und die Beleuchtung verbessert werden.

„Wir liegen voll im Plan“, beschrieb Fischer den Zustand der Raiffeisen Adelebsen-Uslar GmbH. Noch sei aber der Prozess des Zusammenwachsens nicht abgeschlossen. Die Gesellschaft war 2014 durch die Fusion der Warenabteilungen der Volksbanken Solling und Adelebsen entstanden. Dass der Umsatz der Raiffeisen-GmbH mit 16,5 Mio. Euro leicht hinter der Summe der Umsätze von zusammen rund 18 Mio. Euro zurückgeblieben ist, die beide Warenabteilungen zuvor jeweils allein erwirtschaftet haben, führte Fischer vor allem auf den gesunkenen Heizölpreis zurück.

Die Bilanzsumme 2014 der Volksbank Solling wird nach Mitteilung der Genossenschaftsbank 352 Millionen Euro betragen (2013: 344 Mio. Euro). Die Genossenschaftsbank hatte fast 25 000 Kunden mit mehr als 47 000 Konten (2013: 25 000 Kunden mit fast 49 000 Konten).

Die Zahl der Mitglieder ist trotz 275 neuer Anteilseigner im vergangenen Jahr leicht um zehn auf 12 199 gesunken. Sie ist zwischen Bodenfelde und Moringen in elf Orten mit Geschäftsstellen vertreten. (ows)

Von Olaf Weiss

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