Offizielle Eröffnung

Auch nach der Klinikeinweihung: Helios will Strukturen weiter umkrempeln

Northeim. Der Helios-Konzern ist nicht von Profitgier getrieben. Das hat der Vorsitzende der Geschäftsführung der Helios-Klinikengruppe, Francesco De Meo bei der Eröffnung des Krankenhausneubaus am Freitag in Northeim betont.

„Wir tun Unpopuläres weil es keine Alternative gibt und nicht aus Profitgier", sagte er vor rund 400 Gästen.

Das Wohl der Patienten stehe im Mittelpunkt. „Wir mussten fast alles umkrempeln“, fasste De Meo die Strukturveränderungen in Northeim seit der Klinikübernahme vor fast fünf Jahren zusammen. „Damit sind wir noch nicht fertig.“

Den Mitarbeitern dankte er für das Engagement der vergangenen Jahre und appellierte an sie, als ein Team zusammen mit dem Konzern zum Wohle von Klinik und Patienten zu arbeiten.

„Wir kümmern uns um unsere Kliniken“, betonte der Konzern-Chef. So seien die rund 34 Millionen Euro, die Helios in den Bau der neuen Klinik am Sultmer gesteckt habe - weitere 26,2 Millionen Euro kamen vom Land Niedersachsen - von den Krankenhäusern erwirtschaftet worden, die schon länger zu Helios gehören und besser aufgestellt sind als es das Northeimer Haus bisher war. „Das nennen wir Solidarität“, sagte De Meo. Bei einer Umsatzrendite von zwölf Prozent komme von 1000 Euro Umsatz und einem Gewinn von 120 Euro nur 50 Cent als Dividende bei den Aktionären an, betonte der Helios-Chef. Dabei erinnerte er auch an die 70 Millionen Euro Steuern, die der Konzern jährlich zahle.

Die stellvertretende Northeimer Landrätin Gudrun Borchers, der Staatssekretär im niedersächsischen Sozialministerium, Jörg Röhmann, und Northeims Bürgermeister Hans-Erich Tannhäuser betonten, was der Klinikneubau für eine Chance für Stadt und Landkreis sei. (ows)

Bilder von der Eröffnung

Eröffnungsfeier des neuen Helios-Krankenhauses

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