Hans-J. Oschmann zur Flüchtlingsunterkunft

Kommentar: Flüchtlingsunterkunft in Lindau wohl vom Tisch - Das Aus ist absehbar

Lindau. Die Flüchtlingsunterkunft in Lindau als Außenstelle des Lagers Friedland dürfte sich erledigt haben. Dazu ein Kommentar von HNA-Redakteur Hans-Joachim Oschmann.

Zwar ist nicht bekannt, was sich hinter den Kulissen bei den Verkaufsverhandlungen zwischen der Max-Planck-Gesellschaft als Eigentümerin des Gebäudekomplexes und dem Niedersächsischen Ministerium als Kaufinteressent alles abgespielt hat, dennoch ist durchgesickert, dass den Münchnern der Verkaufspreis nicht hoch genug gewesen sein soll.

Vor allem die Dauer der Verhandlungen mit immer wieder neu ins Feld geführten Überprüfungen an den leer stehenden Gebäuden in Lindau nährte die Spekulation massiv, dass das Projekt längst zu Grabe getragen wurde.

Jetzt kommt noch der abebbende Flüchtlingsstrom hinzu. Da im Land schon einige Unterkünfte bei weitem nicht mehr ausgelastet sind, wäre es Blödsinn, wenn sich Niedersachsen, mit Steuergeld finanziert, einen weiteren Klotz ans Bein binden würde.

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