Elvershäuser für 40 Jahre kommunalpolitische Arbeit zum Ehrenbürger ernannt

Höchste Ehre für Heinz Marks

Heinz Marks (rechts) war sichtlich bewegt: Er nahm die Gratulation zur Ehrenbürgerschaft vom Ratsvorsitzenden Willi Wegener (links( und Bürgermeister Uwe Ahrens entgegen. Foto:  Oschmann

Katlenburg-Lindau. Eine höhere Auszeichnung gibt es nicht: Dem Elvershäuser Heinz Marks ist am Donnerstag die Ehrenbürgerschaft der Gemeinde Katlenburg-Lindau verliehen worden.

Sichtlich bewegt nahm der 71-Jährige diese während der konstituierenden Sitzung des neuen Gemeinderats entgegen.

Nur ein paar Monate fehlen dem „Mann des Ausgleichs“ an vier Jahrzehnten kommunalpolitischer Tätigkeit. Er hat immer an vorderster Front mit bestimmt und die Geschicke gelenkt.

Marks griff in seinen Dankesworten das bekannte Volkslied „Hoch auf dem gelben Wagen auf“. Schon bei der Aufnahme seiner kommunalpolitischen Arbeit 1972 im damals noch selbstständigen Rat seines Heimatorts Elvershausen sei er als stellvertretender Bürgermeister gleich vorne auf den Kutschbock aufgesprungen und habe nach den Zügeln gegriffen.

Die hat der 71-Jährige nicht wieder aus der Hand gegeben. Wenn es darum ging, Verantwortung zu übernehmen und zu tragen, war er stets zur Stelle. Im Katlenburg-Lindauer Gemeinderat zählte er zu den Männern der ersten Stunde. Diesem Gremium gehörte er bis jetzt ununterbrochen an.

27 Jahre Chef im Ort

Der Sozialdemokrat wirkte in fast allen Ausschüssen, war zeitweise erster stellvertretender Bürgermeister. Er richtete seinen Blick auch über die Gemeindegrenzen hinaus, war im Städte- und Gemeindebund engagiert, wo ihm wahrscheinlich noch eine hohe Auszeichnung bevor steht.

Ein besonderes Augenmerk widmete Heinz Marks dem Abwasserverband Raum Katlenburg, dessen Verbandsvorsteher er noch immer ist. Besonders geprägt hat er die Geschicke seines Heimatorts Elvers-hausen. Dort war er 27 Jahre lang Ortsbürgermeister.

Marks gilt als ruhiger und fairer Vertreter seiner Zunft mit einer hohen Sachkompetenz. Er wägt ab, hört sich die Argumente aller Seiten an, bevor er eine Entscheidung trifft - und er bohrt nach. Er hat für alle stets ein offenes Ohr und gilt als besonders hilfsbereiter und freundlicher Mensch.

„Auf diese Ehrung bin ich schon ein bisschen stolz“, sagte Marks unter großem Beifall ganz bescheiden. Er räumte ein: „Ich bin einige Male übers Ziel hinaus geschossen, aber man muss ja auch lernen!“

Vierter Ehrenbürger

Marks ist der vierte Bürger, dem diese Ehre zuteil wird. Der erste war 1975 Max-Plank-Direktor Prof. Walter Dieminger, die beiden anderen Marks’ langjährige politische Mitstreiter Kurt Joachim Braun (SPD) und Gerhard Bohne (CDU).

Von Hans-J.Oschmann

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