Tote Flugzeuginsassen sind identifiziert

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Viele Wrackteile: Die einmotorige Maschine wurde beim Absturz in viele Teile zerrissen.

Holzminden. Nach dem Flugzeugabsturz im Solling am Dienstag ist nun die Identität der beiden Todesopfer geklärt.

Es handelt sich um zwei 35 und 36 Jahre alte Männer aus den Landkreisen Gotha (Thüringen) und Teltow-Fläming (Brandenburg). Die Ursache des Absturzes der Sportmaschine von Typ Jabiru J 430 ist weiter unklar.

Die beiden Insassen, die bei dem Flugzeugabsturz am Dienstagabend nur wenige hundert Meter von der Ortschaft Mühlenberg bei Holzminden entfernt ums Leben gekommen sind, wurden nach einer Obduktion im Institut für Rechtsmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover identifiziert.

Es sind wie vermutet die Männer, deren Papiere im Flugzeug gefunden worden waren. Bei den Toten handelt es sich um zwei Männer aus dem Landkreis Gotha (Thüringen) und aus dem Landkreis Teltow-Fläming (Brandenburg). Der aus Brandenburg stammende Mann war 35 Jahre alt; der aus Thüringen 36 Jahre. Die Angehörigen der beiden getöteten Männer wurden bereits benachrichtigt.

Aktualisiert um 16.10 Uhr

Wer von beiden das Flugzeug zum Unglückszeitpunkt geflogen hatte, kann abschließend nicht gesagt werden. Die Untersuchung beider Getöteten ergab eine massive Gewalteinwirkung auf die Körper als Todesursache. Es ergaben sich keine Hinweise auf Krankheitsbilder oder gesundheitliche Beeinträchtigungen, die möglicherweise Einfluss auf das Absturzgeschehen gehabt haben könnten, teilt die Staatsanwaltschaft dazu mit.

Die einmotorige Maschine des Typs Jabiru J 430 befand offensichtlich auf dem Weg nach Oehna bei Magdeburg. Ob das Sportflugzeug aufgrund der schlechten Witterungsverhältnisse bei Mühlenberg abgestürztist, oder ob es mögliche andere Ursachen wie einen technischen Defekt geben könnte, das ermittelt die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen (BFU) in Braunschweig, die alle gefundenen Wrackteile der Maschine beschlagnahmt hat und jetzt untersucht. Sprecher Jens Friedemann teilte gegenüber der HNA mit, dass das Ergebnis wahrscheinlich einige Tage in Anspruch nehmen werde.

Es gibt Aussagen, wonach die Jabiru J 430 eines australischen Herstellers anfällig für technische Mängel sein soll. Polizeisprecher Jens Petersen ist das auch zu Ohren gekommen, bestätigen könne er das natürlich nicht.

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