Hund reißt Reh: Besitzer überlassen Wildtier seinem Schicksal

Hattorf. Ein unangeleinter Hund hat am Donnerstagnachmittag im Oderpark bei Hattorf ein Reh gerissen. Es musste vom zuständigen Jagdpächter getötet werden.

Wie die Polizei am Wochenende mitteilte, haben die Halter des Hundes den Vorfall beobachtet, sich aber anschließend nicht um das schwer verletzte Reh gekümmert. Sie alarmierten weder die Polizei noch einen Jagdpächter.

Eine Zeugin, die mit ihrer zweijährigen Enkeltochter das Geschehen mit ansehen musste, hatte die Besitzer des Hundes aufgefordert, die Polizei zu rufen. Sie wurden nach Polizeiangaben aber von dem Paar, einem etwa 30 bis 35 Jahre alten Mann und einer Frau Ende 20, nur beschimpft.

Der Mann soll etwa 1,80 Meter groß und schlank sein. Er trug eine dunkle Jacke, Jeans und eine Kappe.

Die Frau wird als etwa 1,75 Meter groß und schlank beschrieben. Sie hat schulterlange blonde Haare. Sie war mit einer hellbraunen Jacke, einer Jeans und halbhohen Boots gekleidet.

Der Hund wurde „Rocky“ gerufen. Es soll sich um ein bräunliches schäferhundartiges Tier handeln.

Hinweise auf die Hundehalter nimmt die Polizeistation Hattorf, Telefon, 05584/ 364 entgegen.

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