Köder ausgelegt

Sechs Huskys mit Ködern vergiftet - für einen kam jede Hilfe zu spät

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Sechs Huskies mit Ködern in Sieber vergiftet - für einen kam jede Hilfe zu spät

Unbekannte haben in der der Herzberger Ortschaft Sieber nach derzeit vorliegenden Erkenntnissen sechs Siberian Huskys mit präparierten Ködern vergiftet.

Ein Tier starb, ein weiteres schwebt in Lebensgefahr. Von den Tätern fehlt jede Spur. Das teilte die zuständige Polizeiinspektion Göttingen mit.

Die Ermittler nehmen an, dass die Köder am vorigen Wochenende unbemerkt auf dem heimischen Grundstück ausgelegt worden sein könnten. Am Sonntagmorgen hätten einige Hunde plötzlich ein auffälliges Verhalten gezeigt. Sie fingen an zu krampfen, lagen auf der Erde und hatten einen erhöhten Speichelfluss.

Die besorgte Besitzerin brachte ihre Tiere daraufhin sofort in eine Tierklinik nach Osterode. Untersuchungen dort bestätigten den schlimmen Verdacht einer mutwilligen Vergiftung.

Huskys in Herzberg vergiftet: Ein Hund noch in Lebensgefahr

Für einen Husky kam jede Hilfe zu spät. Er starb. Ein Hund befindet sich aktuell noch in kritischem Zustand. Während zwei Tiere bereits wieder zu Hause sind, werden zwei weitere zurzeit noch tierärztlich betreut, so die Polizei. Sie seien nach derzeitigem Stand aber nicht mehr gefährdet und könnten voraussichtlich bald entlassen werden.

Die Polizeistation Herzberg hat die Ermittlungen in dem Fall übernommen. Angesichts des Vorfalls raten die Beamten Hundebesitzern in der Ortschaft Sieber zu besonderer Vorsicht. Hinweise werden unter Telefon 05521/920010 entgegengenommen.

Auch in Bad Emstal wurden vor einiger Zeit vergiftete Köder ausgelegt. Ein zweijähriger Australian Sheperd ist dadurch gestorben.

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