Polizeiinspektion Northeim vermeldet

Historischer Tiefstand: Immer weniger Unfälle mit Schwerverletzten

Symbolbild: dpa

Erfreuliche Zahlen hatten die Verantwortlichen der Polizeiinspektion Northeim-Osterode auf ihrer Pressekonferenz zur Verkehrsunfallstatistik zu vermelden.

Northeim. Die Zahl der Unfälle mit schweren Personenschäden ist im Bereich der Inspektion im vorigen Jahr entgegen dem Landestrend um fast elf Prozent auf 111 zurückgegangen.

Nach Angaben von Inspektionsleiter Hans Walter Rusteberg stellen diese 111 Unfälle in den beiden Landkreisen Northeim und Osterode sogar einen historisch niedrigsten Stand seit Bestehen der Inspektion Northeim-Osterode im Jahre 2005 dar. Damals waren fast noch doppelt so viele schwere Unfälle (212) zu registrieren gewesen.

Im einzelnen sank die Zahl der schwerverletzten Unfallopfer im vorigen Jahr noch einmal von 135 auf 123, womit der positive Trend der vergangenen Jahre fortgesetzt werde. Die Zahl der Verkehrstoten sank sogar noch deutlicher von fünf auf zwei. Im Jahr 2005 waren noch 20 Todesopfer auf den Straßen der Kreise Northeim und Osterode zu beklagen.

Der Rückgang der Unfälle mit schweren Personenschaden sei auf ein ganzes Bündel von polizeilichen Maßnahmen zurückzuführen, so der Inspektionschef. Vermehrte Aufklärungsarbeit im Bereich Alkohol und Drogen seien ebenso zu nennen wie bessere bauliche Absicherungen von Gefahrenstellen.

Rusteberg: „Wir gehen aber auch davon aus, dass unsere verstärkten Tempokontrollen dazu beitragen, dass einfach weniger schwere Unfälle passieren.“ So habe man im vorigen Jahr bei Tempo-Kontrollen mit Laserpistolen und dem mobilen Messgerät 22 242 Verstöße registriert und geahndet. Das waren doppelt so viele wie im Jahr zuvor.

Die Zahl aller Unfälle, darunter auch die mit Bagatellschäden, ist im Inspektionsbereich hingegen mit 4444 in etwa gleich geblieben (Vorjahr 4434). 2786 davon ereigneten sich im Landkreis Northeim. (goe)

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