1000 zusätzliche Dosen Astrazeneca

Samstag und Sonntag wird in Northeim gegen Corona geimpft

Das Impfzentrum in der Northeimer Stadthalle
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Das Impfzentrum in der Northeimer Stadthalle

Am kommenden Wochenende sollen 1400 Menschen zusätzlich im Northeimer Impfzentrum gegen das Coronavirus geimpft werden. Das hat die Northeimer Kreisverwaltung am Mittwoch mitgeteilt.

Landkreis Northeim - Hintergrund der Impfaktion ist laut Landkreis ein von der Niedersächsischen Gesundheitsministerin Daniela Behrens initiiertes, landesweites Impfwochenende, um die aktuellen Wartelisten für die Corona-Impfungen zu verkürzen.

Laut Pressemitteilung hat der Landkreis Northeim zusätzliche 1000 Dosen des Impfstoffs Astranzeneca erhalten, die dann am Samstag und Sonntag im DRK-Impfzentrum in der Northeimer Stadthalle verimpft werden. Den Impfstoff erhalten sollen laut Kreisverwaltung vordringlich Menschen erhalten, die derzeit noch auf der Warteliste stehen und älter als 70 Jahre sind.

Die zusätzlichen Impftermine in Northeim wurden bereits in das Terminbuchungssystem des Landes eingetragen, sodass die betroffenen Bürger rechtzeitig über ihren Impftermin am 24. oder 25. April informiert werden können, heißt es weiter.

Laut Frank Beckmann, Leiter des Northeimer Impfzentrums, gehen er und seine Mitarbeiter hoch motiviert in das lange Impfwochenende: „Durch eine landesweite Umverteilungsaktion haben wir auf Initiative der Kreisverwaltung tatsächlich zusätzlichen Impfstoff erhalten, das motiviert hier vor Ort ungemein und bringt uns einen großen Schritt voran“.

Bereits seit geraumer Zeit habe sich die Kreisverwaltung beim Niedersächsischen Sozialministerium für zusätzliche Impfstofflieferungen für den Landkreis Northeim eingesetzt, teilte Landrätin Astrid Klinkert-Kittel mit. „Nunmehr mit Erfolg, denn das Land hatte die demografische Situation mit einem höheren Anteil älterer Menschen im Landkreis Northeim bei der regulären Verteilung der Impfstoffmengen bislang nicht berücksichtigt“, so die Landrätin.

Am Samstag und Sonntag sollen laut Pressemitteilung in den Impfzentren in ganz Niedersachsen rund 70.000 Menschen zusätzlich gegen das Coronavirus geimpft werden.

Um Wartezeiten zu vermeiden, werden die zu Impfenden eindringlich gebeten, höchstens 15 Minuten vor dem Termin am Impfzentrum zu sein. Viel früher oder aber auch später vor Ort zu sein führe immer wieder zu Verzögerungen. Auch die Zahl der Begleitpersonen sollte auf ein Minimum reduziert werden. Beschleunigt werde der Aufenthalt, wenn die zugesandten Unterlagen (Einwilligung und Anamnesebogen) bereits ausgefüllt mitgebracht werden. (kat)

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