Johanniter können jetzt erst Impfstoff bestellen

Mobile Impfteams im Kreis Northeim sind noch nicht startklar

Ein kleiner Piks: Die Corona-Impfung.
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Die beiden mobilen Impfteams im Landkreis Northeim können noch nicht mit ihrer Arbeit beginnen (Symbolbild).

Noch ist unklar, wann die mobilen Impfteams mit ihrer Arbeit beginnen. Das hat die Northeimer Kreisverwaltung auf HNA-Anfrage mitgeteilt.

Northeim - Nach Schließung des Impfzentrums in der Northeimer Stadthalle sollen die Teams die Hausärzte bei den Corona-Impfungen unterstützen.

„Bei den ersten Impfungen der mobilen Impfteams wird es sich um Drittimpfungen in Alten- und Pflegeheimen handeln“, kündigte Landkreis-Sprecherin Saskia Binnewies an.

„Zurzeit laufen die Abfragen in den Heimen bezüglich des Interesses und der benötigten Mengen und auch die Abstimmung mit den niedergelassenen Ärzten.“ Die Ständige Impfkommission empfiehlt diese Auffrischungsimpfung gegen Covid-19 für über 70-Jährige.

Außerdem sei die Hard- und Software, die vom niedersächsischen Sozialministerium zur Verfügung gestellt werde, noch nicht ausgeliefert.

Starten werde dann vermutlich das mobile Impfteam des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB), sagte die Sprecherin. Es habe Restimpfstoff aus dem Impfzentrum übernehmen könnte.

Die ersten Impfungen durch das Team der Johanniter Unfallhilfe werden nach ihren Worten unter anderem erst dann möglich sein, wenn die Impfstofflieferungen durch die Apotheken beginnen. Die Bestellungen dort erfolgten immer nur dienstags, und das mit einem zweiwöchigen Vorlauf.

Nach der erst kürzlich erfolgten Verständigung auf eine Rahmenvereinbarung für die Impfstofflieferung zwischen Land Niedersachsen und dem Landesapothekerverband ist die erste Bestellung am Dienstag, 12. Oktober, möglich. Der Impfstoff müsste dann folglich am Anfang der letzten Oktober-Woche geliefert werden. Olaf Weiss

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