Doch nahezu alle Termine in der kommende Woche im Impfzentrum sind vergeben

Kreisverwaltung sorgt für Verwirrung um Termine im Northeimer Impfzentrum

Ein Senior wird gegen den Corona-Virus geimpft.
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Ein Senior wird gegen den Corona-Virus geimpft.

Verwirrung um Termine im Northeimer Impfzentrum: Der Landkreis Northeim suchte am Freitag noch dringend über 80-Jährige, die sich gegen Corona impfen lassen wollen.

Northeim – Gleichzeitig gab es beim Impfportal im Internet der Hinweis, dass für das Impfzentrum in Northeim keine freien Termine zur Verfügung stehen, Impfberechtigte könnten sich aber auf der Warteliste registrieren lassen. Auch bei der Impf-Hotline konnte man sich nur für die Warteliste registrieren lassen. Auf der Warteliste registrierte Personen bekamen eine E-Mail, dass ihnen derzeit kein Termin in Northeim angeboten werden könne.

Am späten Freitagabend kam aus dem Kreishaus dann eine weitere Mitteilung: Das Land haben zwischenzeitlich beinahe alle 500 Termine, die in der Woche ab Montag, 22. Februar stattfinden sollen, an Personen von der Warteliste vergeben. 

Das hatte am Nachmittag noch ganz anders geklungen: Rund 300 der 500 Impftermine in der kommenden Woche seien noch nicht vergeben, hatte die Kreisverwaltung mitgeteilt. „Ich rufe alle Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben, dazu auf, sich auf die Warteliste setzen zu lassen“, hatte sich Landrätin Astrid Klinkert-Kittel mit einem dringenden Appell an die Impfberechtigten der ersten Priorität gewandt.

Impftermine werden nur über die Warteliste des Landes vergeben. Impfberechtigte müssen sich daher dort registrieren, um einen Impftermin zu erhalten.

Landrätin Astrid Klinkert-Kittel (SPD)

Die Terminvergabe beziehungsweise die Aufnahme in die Warteliste ist telefonisch über die Hotline 0 800/99 88 66 5 sowie per Internet über impfportal-niedersachsen.de möglich. Die Hotline ist von montags bis samstags in der Zeit von 8 bis 20 Uhr erreichbar.

„Ich vermute, dass die Online-Registrierung für einige ältere Menschen eine Hürde darstellt und biete daher Unterstützung durch die Kreisverwaltung an“, bekräftigt die Landrätin. Wer Unterstützung benötige, könne sich daher bei der Kreisverwaltung auch an die Mitarbeiterinnen des Senioren- und Pflegestützpunktes wenden. Diese sind montags bis freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 14 bis 16 Uhr telefonisch unter der Rufnummer 0 55 51/70 8 12 4 zu erreichen.

Der Landkreis soll künftig mehr Impfstoff erhalten. Neben Impfstoff von BionTech/Pfizer gibt es nun auch Impfstoff von AstraZeneca. Außerdem ist von Moderna Vakzin in Northeim angekommen.

Der Impfstoff von AstraZeneca darf an Personen bis zum 64. Lebensjahr verimpft werden. Er wird laut Kreisverwaltung daher hauptsächlich für das Personal in den Alten- und Pflegeheimen eingesetzt.  (ows)

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