Jarchows "Wetten, dass...?"-Stuhl kommt ins Museum

Wolbrechtshausen. Der 61-Jährige war zweimal Kandidat bei Markus Lanz. Jetzt trennt er sich von seinem letzten Requisit.

Detlev Jarchow hat für Schlagzeilen gesorgt: Zweimal war der Wolbrechtshäuser Kandidat in der einst beliebten ZDF-Show „Wetten, dass...?“ Jetzt trennt er sich von seinem letzten Requisit: dem Stuhl, auf dem Jarchow als Ohrenwackler für Furore gesorgt hat.

Der 61-Jährige hat die Sitzgelegenheit selbst gebaut, auf der er am 6. Oktober 2012 erstmals bei Moderator Markus Lanz zu Gast war. Seine Wette war es, Morsezeichen mit seinen Wackel-Ohren zu produzieren, die einen Begriff beschreiben, der von seiner Arbeitskollegin und Mitstreiterin Annika Hellemann (Berka) erraten werden mussten. Die beiden gewannen ihre ungewöhnliche Wette.

Autogramme der Stars

Auf eben diesem Holzstuhl sammelte der Wolbrechtshäuser von einigen Stars Autogramme: Gastgeber Markus Lanz hat sich darauf verewigt, Komiker Bülent Ceylan hat unterschrieben ebenso wie Fußballstar Rafael van der Vaart, Pink-Comedian Cindy aus Marzahn, Fernsehkoch Horst Lichter und NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft.

Letztlich wollte Detlev Jarchow mit dem „Wetten, dass...?“-Stuhl etwas Gutes tun und ihn für die Seenotretter versteigern. Doch als die TV-Show abgesetzt wurde, ging auch das Interesse am Stuhl in den Keller. Deshalb kam der Wolbrechtshäuser auf die Idee, sein gutes Stück dem Deutschen Stuhlmuseum Eimbeckhausen bei Bad Münder zu vermachen. „Die waren ganz entzückt und freuen sich, zu den vielen vorhandenen Kuriositäten mit meinem Stuhl eine weitere dazu zu bekommen“, sagt Jarchow. Gemeinsam mit seiner Frau Michaela wird er seinen Stuhl am 17. April ins Museum bringen.

Jarchow war am 4. Oktober vor zwei Jahren ein weiteres Mal Kandidat bei „Wetten, dass...?“ - diesmal zusammen mit Angelika Möhle aus Lütgenrode. Er musste Mausefallen am Zuklappen erkennen. Auch die Wette gewann der Wolbrechtshäuser. Auch seine Mausefallen stehen bereits im Museum, nämlich im Mausefallen-Museum in Güntersberge im Ostharz.

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