Nur jeder zweite Gladebecker ging zur Wahl

Ortsratswahl in Gladebeck: Kurz nach 18 Uhr wurde mit dem Zählen begonnen. Foto:  Schrader

Gladebeck. Wilfried Becker erzielte mit 315 Stimmen das beste Ergebnis bei der Wahl des neuen Ortsrats.

Der neue Ortsrat von Gladebeck ist gewählt. Zwar hielt sich die Wahlbeteiligung mit 48,73 Prozent in Grenzen - von den 946 stimmberechtigten Bürgern schritten gestern nur 461 an die Urne -, doch kommt die politische Arbeit des Gremiums jetzt wieder in Schwung, nachdem sich das bisherige Gremium aufgelöst hatte.

Neun von zehn Bewerbern haben neun den Sprung in den neuen Ortsrat geschafft. Die meisten Stimmen bekam bei der Wahl am gestrigen Sonntag Wilfried Becker mit 315. Und das sind seine künftigen Mitstreiter im Gladebecker Ortsrat: Thomas Grewe (70 Stimmen), Lothar Becker (286), Peter Niebuer (170), Mathias Schönthal (28), Benjamin Engelhardt (81), Peter Schwarz (60), Michael Selke (182) und Christoph Engelhardt (112).

Nur für Sven Reichelt, der gestern 11 Stimmen bekommen hat, hat es nicht zum Sprung in den Ortsrat gereicht. Er ist jetzt erster und auch einziger Nachrücker für den Fall, dass eines der gewählten Ortsratsmitglieder in der Legislaturperiode ausscheiden sollte.

47 Wähler haben die Liste angekreuzt. Drei Stimmzettel waren ungültig. Das Wahlergebnis wurde nach intensivem Auszählen gegen 19.15 Uhr verkündet, das offizielle Endergebnis wird folgen. Die konstituierende Sitzung des Ortsrats ist für den 11. Februar vorgesehen.

Die Wahlperiode der neuen Ortsratsmitglieder beginnt mit dem Tag der Neuwahl und endet mit dem Ablauf der allgemeinen Wahlperiode am 31. Oktober 2016.

Die Neuwahl war notwendig geworden, weil sich der alte Ortsrat im September des vergangenen Jahres aufgelöst hatte (wir berichteten). Ausschlaggebend dafür war, dass zunächst vier Mitglieder aufgrund persönlicher Differenzen ihren Rücktritt aus dem Ortsrat erklärt hatten. Da keine Nachrücker zur Verfügung standen, galt der Ortsrat als aufgelöst. (ajo/zsv)

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