Immer wieder Chaos in den Ortschaften

A7-Sperrungen im Kreis Northeim: Viele missachten Umleitung

Weil es aufgrund des A7-Ausbaus immer wieder zu Stau auf der Bundesstraße 248 zwischen Echte und Imbshausen kommt, wurde eine zusätzliche Fußgänger-Bedarfsampel am Ortseingang von Echte kommend aufgestellt.
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Weil es aufgrund des A7-Ausbaus immer wieder zu Stau auf der Bundesstraße 248 zwischen Echte und Imbshausen kommt, wurde eine zusätzliche Fußgänger-Bedarfsampel am Ortseingang von Echte kommend aufgestellt.

Echte/Northeim. Die Vollsperrung der Autobahn 7 zwischen Seesen und Northeim-Nord am Mittwochabend hat erneut für Chaos in der Region gesorgt.

Lösen konnte es letztendlich nur das Eingreifen der Polizei. Das Problem am Mittwochabend war laut Polizei erneut, dass noch immer viele Autofahrer die offizielle Umleitungsstrecke, die über die Bundesstraße 64 und die B3 weiträumig an der A7 vorbeiführt, nicht nutzen.

Im Falle der Sperrung von Mittwochabend bis Donnerstagmorgen sind wieder viele Auto- und noch mehr Lastwagenfahrer über die B 248 über Echte und Imbshausen, sowie über Kalefeld und Edesheim ausgewichen. Da auf der B 248 zwischen Imbshausen und Wiebrechtshausen wegen der Radweg-Baustelle aber aufgrund einer einspurigen Verkehrsführung eine Baustellenampel stand, war das Chaos perfekt.

Der Verkehr staute sich von Wiebrechtshausen bis an den Lindenberg Richtung Oldenrode. Zwischenzeitlich ging nichts mehr.

Ein weiteres Problem war, dass viele Internetportale, die ebenfalls über Sperrungen informieren, eine falsche Umleitungsstrecke angegeben haben. So schrieb das Portal „verkehrsinformation.de“, dass über Echte und Imbshausen ausgewichen werden soll. Das war schlicht falsch. Woher diese Information stammt, ließ sich nicht rekonstruieren.

Kontrollen für Lastwagen

Die Behörden haben auf das starke Verkehrsaufkommen weiter reagiert. In Echte gilt für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen nur noch Tempo 30, in Imbshausen ist für Fußgänger eine zusätzliche Bedarfsampel am Ortseingang von Echte kommend aufgestellt worden.

Laut Peter Schliep, Verkehrssachbearbeiter der Polizeiinspektion Northeim-Osterode, werden Verstöße von LKW-Fahrern, die durch Kalefeld und Edesheim fahren, stichprobenartig kontrolliert. Ordnungswidrigkeitenanzeigen und 75 Euro Verwarngeld waren jeweils die Folge.

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