Dieselspur sorgte für mehrstündiges Verkehrschaos

Fast 20 Kilometer Stau nach Lkw-Unfall auf A7 bei Echte - Verkehrschaos wegen Dieselspur

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Noch steht der Verkehr: Auf der A7 in Höhe Northeim haben Autos und LKW gegen 9 Uhr noch immer dicht an dicht gestanden.

Echte. Nichts ging mehr hieß es in den frühen Morgenstunden auf der A7 zwischen Echte und Rhüden. Volle Umleitungsstrecken und 17 Kilometer Stau waren die Bilanz eines Unfalls in der Nacht.

Aktualisiert: 11.25 +++ Ab Northeim Nord herrschte am Mittwochmorgen nahezu Stillstand auf der Autobahn. Der Grund: Zwischen den Anschlussstellen Echte und Seesen hatte es um kurz nach 2 Uhr einen Unfall gegeben. 

Nach Angaben der Autobahnpolizei Göttingen stand zu diesem Zeitpunkt ein Lkw aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis nach einer Reifenpanne auf dem Standstreifen, als ein nachfolgender Lastwagen aus dem Landkreis Schweinfurt auf dem rechten Fahrstreifen zu weit nach rechts geriet, seitlich gegen den stehenden Lkw prallte und den Auflieger des Lastwagens aufschlitzte. Die Ladung wurde dabei auf der Autobahn verteilt. Zwei weitere Sattelzüge fuhren daraufhin über die umherfliegenden Trümmerteile - bei einem wurde der Dieseltank beschädigt. Der Lkw soll noch bis zur Rastanlage Harz weitergefahren sein. Unterwegs verlor er massenhaft Treibstoff.

Eine 17 Kilometer lange Dieselspur auf zwei Fahrspuren war die Folge und sorgte für eine bis etwa 8 Uhr andauernde Vollsperrung sowie für Verkehrschaos bis in den Mittwochvormittag, da sich die Reinigung der Fahrbahn über mehrere Stunden hinzog. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand.

Der Verkehr staute sich zeitweise über fast 20 Kilometer bis hinter Nörten-Hardenberg zurück. Seit etwa 10 Uhr hat sich der Stau aufgelöst und die Autobahn ist wieder frei. Zuvor wurden die Verkehrsteilnehmer, die zum Teil seit kurz nach zwei Uhr im Stau ausharren mussten, ab Seesen abgeleitet. 

In diesem Bereich staute sich der Verkehr:

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