Gemeindeentwicklungsausschuss empfiehlt Verlängerung der Sparschaltungszeiten

Kalefeld: Im Alten Amt soll es länger hell bleiben

Kalefeld. In der Gemeinde Kalefeld soll es künftig nachts länger hell bleiben. Der Gemeindeentwicklungsausschuss sprach sich in seiner jüngsten Sitzung dafür aus, die Sparschaltungszeiten der Straßenbeleuchtung zu verlängern.

Wie der stellvertretende Bauamtsleiter Volker Hübchen erläutert, soll die Sparschaltung, bei der bisher zwischen 22.30 und 23.30 Uhr nur ein Teil der Laternen leuchtet, bis 0.30 Uhr verlängert werden. Um die Kosten nicht zu erhöhen, soll sie gleichzeitig um eine Stunde auf 21.30 Uhr vorgezogen werden. Da in Zeiten der Sparschaltung aber mehr als jede zweite Lampe leuchtet, wäre so keine Kostenneutralität zu erreichen. Deshalb soll mit der Umsetzung erst begonnen werden, wenn sich durch die Umstellung auf LED-Beleuchtung eine Einsparung erzielen lässt.

200 LED-Leuchten

Von rund 1000 Leuchten im Gemeindegebiet müssen noch 750 auf die energiesparende Technik umgestellt werden. Dabei sollen nur die Leuchtmittel, nicht aber die Lampenköpfe ausgewechselt werden. Im ersten Bauabschnitt werden im ersten Quartal nächsten Jahres 200 Leuchten für 25 000 Euro umgerüstet.

Um den Brandschutz in der Auetalhalle Willershausen sicherzustellen, soll in einem ersten Schritt die Stromversorgung für die Notbeleuchtung verlagert und umgebaut werden. Zudem müssen Blitzschutz- und Notbeleuchtungsanlage „ertüchtigt“ werden. Die 25 000 Euro teure Rauchabzugsanlage wird aufgeschoben, bis eine Außenwand wie vorgesehen erneuert wird. Für die Erneuerung der Lüftungsanlage empfahl der Ausschuss die Beauftragung eines Ingenieurbüros für 7700 Euro.

Um mehr erneuerbare Energien zu nutzen, sollen alle gemeindlichen Dachflächen erfasst werden, die für Fotovoltaikanlagen vorrangig für den Eigenbedarf geeignet sind.

Grünflächenkataster

Das Grünflächenkataster, das die Verwaltung erstellt, soll 2015 vorliegen. Nach der Empfehlung des Ausschusses sollen die Ortschaften dann in eigener Verantwortung entscheiden, wo sie Blumenwiesen und ähnliche naturnahe Flächen anlegen wollen.

Für die beidseitige Sanierung der Stützmauern an einem etwa 200 Meter langen Abschnitt des Wiershäuser Baches an der Vorderen Viehtrift in Sebexen sollen spätestens 2016 Planungskosten bereitgestellt werden. 2017 oder 2018 soll die Maßnahme umgesetzt werden.

Über die Frage, ob in Sebexen zunächst die Gandersheimer Straße oder die Aue-Brücke im Hasenkamp erneuert wird, sollen der Ortsrat Sebexen und der Verwaltungsausschuss am Montag entscheiden. Die Reihenfolge muss festgelegt werden, um Fördermittel zu erhalten. (p)

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