Polizei warnt vor Verbreitung von Falschmeldungen

Horrorclown in Echte: Facebook-Meldung ist ein Fake

Echte. Ein Horrorclown soll am Mittwochabend gegen 23 Uhr einen Menschen an der Echter Araltankstelle angegriffen haben - so heißt es im sozialen Netzwerk Facebook.

Klar ist jetzt: An der Meldung ist nichts dran.

Die Nachricht, die seit Donnerstag im Internet kursiert, lautet unter anderem: „Am gestrigen Mittwochabend gegen 23 Uhr fuhr der 24-jährige Sebastian K. zur Tankstelle, um Zigaretten zu kaufen. Als er am Nachtschalter stand und von der 54-jährigen Kassiererin der Tankstelle bedient wurde, sprang plötzlich ein Clown aus dem Gebüsch und rannte (laut Aussage) mit erhobenem Schläger auf K. zu“. Zudem sei die Kassiererin nach dem Vorfall abgelöst worden, da sie unter Schock gestanden habe.

Kein Wort ist wahr: Diese Falschmeldung verbreitet sich aktuell bei Facebook. Screenshot: Facebook

Die angeblich verständigte Polizei Bad Gandersheim sei kurze Zeit später eingetroffen - doch in der Kurstadt weiß man von dem Vorfall nichts. „Da ist nichts dran, das ist eine Falschmeldung“, heißt es auf HNA-Anfrage. Auch Tankstellenbetreiber Thorsten Apel weist die Facebookmeldung als klaren Fake zurück. „Bei uns war kein Clown, auch keine Polizei“, sagt Apel. Ohnehin ist das Tankstellengelände videoüberwacht - ein Clown taucht dort aber nicht auf. Auch die Rücksprache mit der eingesetzten Nachtschicht blieb ergebnislos.

Die Polizei warnt eindringlich vor der Verbreitung von solchen Falschmeldungen und der damit verbundenen Panikmache.

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Rubriklistenbild: © AFP

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