Demo am 15. Februar

Auetalschule: Schüler gehen in Kalefeld auf die Straße

Klare Botschaft: Die Kalefelder Schüler machten sich bereits 2012 für ihre Schule stark. Archiv-Foto: Mennecke

Kalefeld. Der Kampf um die Auetalschule in Kalefeld nimmt an Fahrt auf. Jetzt macht die Elternschaft mobil.

Nachdem sich auch der Schulausschuss der Gemeinde für den Erhalt der Schule ausgesprochen hat, wollen Schüler und Eltern auf die Straße gehen und für ihre Schule demonstrieren.

„Wenn wir jetzt nicht um unsere Schule kämpfen, dann ist es bald zu spät“, sagt Marion Maulhardt, Elternratsvorsitzende der Kalefelder Oberschule. Sie ruft Lehrer, Schüler und Eltern, aber auch sämtliche Vereine und Politiker des Alten Amtes auf, am Mittwoch, 15. Februar, mit einem friedlichen Zug durch Kalefeld zum Ausdruck zu bringen, wie wichtig der Erhalt der Auetalschule ist. Dazu sollen um 15.15 Uhr alle Teilnehmer an der Schule möglichst mit Plakaten erscheinen. Deutliche Botschaft der Demonstration soll sein, dass „eine Gemeinde ohne weiterführende Schule wie ein Fass ohne Boden ist“, so Maulhardt. Jetzt, vor der Entscheidung des Landkreises sei noch Zeit, seine Meinung zum Ausdruck zu bringen.

Kooperation mit Firmen

Wie wichtig die Schule für die Gemeinde ist, dass will die Elternratsvorsitzende in Kürze außerdem gemeinsam mit den im Alten Amt ansässigen Firmen herausstellen. „Die Gespräche dafür laufen“, berichtet Maulhardt. Hintergrund sind die Praktikumskooperationen zur Berufsorientierung, die unter anderem mit den Rheinischen Kunststoffwerken, aber auch mit den Berufsbildenden Schulen in Northeim stattfinden.

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