Großes Herbstfest am 10./11. Oktober

Ortsrat Düderode plant Bauprojekt: Engagement der Bürger gefragt

Die Wege zur Kirche sollen verbreitert werden: Dieses Projekt wollen die Düderoder im Frühjahr angehen, wenn der Boden frostfrei ist. Foto: Schwekendiek

Düderode. Nach der Winterpause ist in Düderode wieder das Engagement der Bürger gefragt. Ende März sollen die ersten Grünpflegearbeiten im Dorf vorgenommen werden.

Darauf haben sich die Mitglieder des Ortsrates bei ihrer jüngsten Sitzung geeinigt. Außerdem stehen Bauarbeiten am Dorfplatz zwischen Alter Schule und Kirche an, berichtet Ortsbürgermeister Wolfgang Pförtner.

„Dafür brauchen wir tatkräftige Unterstützung“, appelliert er an die Einwohner. Während die Grünpflegearbeiten an den üblichen Punkten in ein paar Stunden erledigt sein dürften, wird der Dorfplatz wohl mehrere Wochenenden in Anspruch nehmen. Hier sollen die Zuwege zur Kirche verbreitert und erneuert werden, die auch als Rettungswege dienen. Eigentlich war das Projekt schon für das vergangene Jahr geplant, wurde dann aber verschoben.

Das notwendige Baumaterial wie Pflastersteine wird seitens der Gemeinde zur Verfügung gestellt. Zwei ortsansässige Firmen greifen den Freiwilligen mit Gerätschaften und einem Bagger unter die Arme. Frühester Beginn soll Anfang April sein, denn für die Bauarbeiten müssen die Temperaturen über dem Gefrierpunkt liegen.

Oktoberfest

Im Weiteren hat der Ortsrat den Termin für das Herbstfest festgelegt. Zehn Jahre nach der großen 950-Jahr-Feier soll es am 10. und 11. Oktober erneut ein Oktoberfest geben. Die Familie von Oldershausen stellt dafür den alten Kuhstall zur Verfügung. Am Samstag soll mit Live-Musik gefeiert werden, Sonntag ist ein Frühshoppen und nachmittags ein Ausklang mit gemeinsamem Kaffeetrinken geplant.

Alte Schule

Wolfgang Pförtner

Darüber hinaus waren Investitionen und notwendige Arbeiten Thema in der Sitzung. Ganz oben auf der Prioritätenliste des Ortsrates steht die Renovierung der Alten Schule. Aufgrund der knappen Gemeindefinanzen werden in diesem Jahr allerdings nicht alle Wünsche berücksichtigt werden können, glaubt Pförtner.

So sei zum Beispiel die Wohnung, die für Asylbewerber bereitsteht, dringend renovierungsbedürftig, ebenso das Paul-Tiller-Zimmer und der DRK-Raum. Außerdem sollen Rauchmelder installiert werden und ein behindertengerechter Zugang zum Gebäude geschaffen werden. „Wir werden natürlich auch selbst einen Beitrag leisten, um die Kosten möglichst niedrig zu halten“, so Pförtner. (jus)

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