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Gemeinde Kalefeld sperrt Tonkuhlenweg bei Willershausen für schwere Fahrzeuge

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Von: Michael Caspar

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Gegen eine Sperrung des Tonkuhlenwegs oberhalb des Hochbehälters sowie des Drögenbergswegs hat sich der Kalefelder Ausschuss für Gemeindeentwicklung ausgesprochen.

Der Ausschuss unternahm eine Ortsbegehung des Tonkuhlenwegs.
Der Ausschuss unternahm eine Ortsbegehung des Tonkuhlenwegs. © Michael Caspar

Willershausen – Die Sperrung hatte die Verwaltung ins Gespräch gebracht. Der Grund: Nach einem neuen Gutachten besteht die Gefahr, dass der Weg unter der Last schwerer Lkw oder schnellfahrender Autos in die angrenzende Tongrube wegbrechen könnte. Die Gemeinde hat daher Schilder aufgestellt, die die Geschwindigkeit auf 10 km/h beschränken und nur bis zu 15 Tonnen schweren Fahrzeugen die Durchfahrt gestatten. Sie kann die Einhaltung der Vorgaben aber nicht kontrollieren.

„Bauern werden künftig ihre Zuckerrüben nicht mehr wie gewohnt über den Drögenbergsweg abtransportieren können“, gab Ortsbürgermeister Uwe Denecke (SPD) zu bedenken.

„Die nahe Brücke, über die die Transporte rollen, ist erst vor kurzem vom Landkreis Northeim für bis zu 40 Tonnen schwere Fahrzeuge ertüchtigt worden“, wunderte sich Ausschussmitglied Wolfgang Meuschke (CDU). Die Verhältnisse hätten sich geändert, erklärte dazu Bürgermeister Jens Meyer (SPD). Nun drohe Gefahr. Die Gemeinde müsse handeln. Alternativ könne sie die Wege mit Spundwänden sichern, was aber teuer werde. Auch eine Verlegung der Wege weiter von der Kuhle weg sei denkbar. Bisher hätten die Landwirte aber das nötige Land nicht abtreten wollen.

Bauamtsleiter Eberhard Bohnsack teilte während der Sitzung mit, dass der Auftrag für die Instandsetzung eines 110 Meter langen Abschnitts des Tonkuhlenwegs von der Einmündung Hinter den Höfen bis zum Hochbehälter in Auftrag gegeben worden sei. Bis Herbst seien die Arbeiten abgeschlossen.

Zuletzt habe es Probleme gegeben, den Hochbehälter, der den Ort mit Trinkwasser versorgt, sicher anzufahren.  (zmc)

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