Gruppe sichert sich knappe Mehrheit

FWG, CDU und Grüne arbeiten künftig im Kalefelder Gemeinderat zusammen

Blick auf Kalefeld
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Blick auf Kalefeld. (Archivfoto)

Im Kalefelder Gemeinderat hat sich eine FWG-CDU-Grüne-Gruppe unter Vorsitz von Klaus Oppermann (FWG) gebildet, die nun über zehn Stimmen verfügt.

Kalefeld –Damit hat sie eine knappe Mehrheit vor der stärksten Fraktion im Rat, der SPD, die über acht Sitze verfügt und in der Regel auch auf die Stimme von Bürgermeister Jens Meyer (SPD) zählen kann.

Gleich bei der Wahl zum Ratsvorsitzenden wurde dieses Kräfteverhältnis genutzt. Die SPD unter Vorsitz von Herbert Bredthauer schickte Uwe Denecke ins Rennen, die Gruppe Edgar Martin (FWG). Das Niedersächsische Kommunalverfassungsgesetz sieht für diesen Fall eine geheime Abstimmung vor, und so waren die Mitglieder des neugebildeten Rats gleich zu einem ersten Urnengang verpflichtet. Am Ende setzte sich Martin mit zehn zu neun Stimmen durch und konnte den Ratsvorsitz übernehmen. Er appellierte sogleich an die Ratsmitglieder, sich in Zukunft gemeinsam für die Gemeinde zu einzusetzen. Zur Stellvertreterin wurde einstimmig Katrin Fröchtenicht (SPD) gewählt, da die Gruppe dieses Amt der SPD angeboten hatte.

Eine geheime Wahl wurde erneut notwendig, als es um die Wahl der zwei Stellvertreter für den Bürgermeister ging. Die Gruppe benannte Nina Rehmsmeier (Grüne) und Armin Bock (FWG), die SPD hingegen André Neubauer. Auch bei dieser Abstimmung setzten sich die Kandidaten der Gruppe durch, die jeweils zehn Stimmen erhielten, Neubauer neun.

Einigkeit bestand im Rat darüber, die Zahl der Mitglieder für den Verwaltungsausschuss (VA) wie schon in der Vergangenheit auf sechs zu erhöhen. Als Mitglieder für das nach dem Rat wichtigste Entscheidungsgremium wurden von der FWG-CDU-Grüne-Gruppe Armin Bock (FWG), Wolfgang Meuschke (CDU), Nina Rehmsmeier (Grüne) und Kersten Sander (CDU) benannt. Für die SPD-Fraktion sitzen in dieser Ratsperiode André Neubauer und Herbert Bredthauer im VA.

Einigkeit bestand im Rat darüber, dass es wieder einen Gemeindeentwicklungsausschuss und einen Finanzausschuss mit je sieben Mitgliedern geben soll. Der Schulausschuss besteht in dieser Ratsperiode aus sieben Mitgliedern des Rates, einem Eltern- und einem Lehrervertreter sowie dem Behindertenbeauftragten mit beratender Stimme. Der Jugendausschuss setzt sich aus fünf Ratsmitgliedern sowie vier beratenden Mitgliedern zusammen.

Die Leitung der Ausschüsse übernimmt: Gemeindeentwicklungsausschuss: Kersten Sander (CDU); Finanzausschuss: Ingo Henne (SPD); Schulausschuss: Gerd Winkler (Grüne) und Jugendausschuss: Rudolf Kunz (SPD). (Rosemarie Gerhardy)

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