Bis zum nächsten Schuljahr muss alles fertig sein

Grundschule Echte: Politik sorgt sich um Zeitplan für Anbau

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Hier kommt der Anbau hin: Neue Klassenräume entstehen dort, wo jetzt noch der Schriftzug „Grundschule Altes Amt“ die Fassade ziert. 

Echte/Wiershausen. Wird der Anbau an die Grundschule Altes Amt in Echte wie geplant bis zum Start des Schuljahres 2019 fertig?

Der Bauzeitenplan sagt ja – der Ausschuss für Gemeindeentwicklung hat in seiner Sitzung am Donnerstag Bedenken geäußert.

Wolfgang Meuschke (CDU) fragte zum Sachstandsbericht zum Erweiterungsbau der Schule, wie es zur Verzögerung bei den Planungen kommen konnte. „Mit dem Tiefbau im Februar zu beginnen, ist mutig“, sagte Meuschke. Mittlerweile sei der Bauzeitenplan „ein sehr ehrgeiziger Zeitplan“ geworden. Hintergrund: Verschoben hat sich unter anderem die Zeit für die Ausführungsplanung von Mitte November auf Ende Januar. Der aktuelle Zeitplan sieht vor, dass die Tiefbauarbeiten am 25. Februar beginnen und am 10. März enden.

„Wenn der Bau bis August nicht fertig wird, können wir uns alle fragen lassen, was wir in den vergangenen vier Jahren gemacht haben.“

André Neubauer (SPD)

Die Politik hatte laut Meuschke schon bei der ersten Vorstellung der Planungen den Wunsch geäußert, dass die Arbeiten so weit wie möglich in den Ferien stattfinden, um den Schulbetrieb nicht zu stören. Das sei so in Ordnung gewesen, es sei sogar von einer schnelleren Fertigstellung durch eine Fertigbauweise zur massiven Bauweise abgewichen worden, die etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt. Auch das bereite jetzt Sorgen, die nicht nur die CDU-Fraktion beschäftigen.

André Neubauer (SPD) stimmte Meuschke zu. Bei Frost werden die geplanten Tiefbauarbeiten im Februar und März nicht laufen können. „Wenn der Bau bis August nicht fertig wird, können wir uns alle fragen lassen, was wir in den vergangenen vier Jahren gemacht haben“, sagte Neubauer. Dieses Projekt habe oberste Priorität.

Der Gemeindeentwicklungsausschuss sorgt sich unterdessen auch um die weitere Zukunft der Schulen. Die Grundschule Düderode wird zum kommenden Schuljahr geschlossen und auch das Ende der Auetalschule in Kalefeld sei mit 2021 absehbar. Fraktionsübergreifend besteht deshalb Einigkeit darüber, dass sich die Verwaltung darüber Gedanken machen muss, was aus den Gebäuden werden soll. In diese Gespräche soll neben den örtlichen Gremien auch der Landkreis als Eigentümer eines Teils der Auetalschule und der ehemaligen Orientierungsstufe in Düderode eingebunden werden.

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