Arbeiten an Schule sind dem Zeitplan voraus

Grundschule, Klärwerk & Co.: Großprojekte der Gemeinde Kalefeld laufen nach Plan

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Die Bauarbeiten an der Grundschule in Echte für die Erweiterung haben begonnen: Das Bauunternehmen konnte dem Zeitplan deutlich voraus mit dem Bau beginnen. Das schafft einen größeren zeitlichen Puffer. 

Kalefeld/Echte/Düderode. Trotz des Einbruchs der Gewerbesteuereinnahmen in der Gemeinde Kalefeld gibt es eine ganze Reihe guter Nachrichten von der Verwaltung.

Was insbesondere viele Eltern interessieren dürfte: Die Bauarbeiten für den Anbau an der Grundschule Altes Amt in Echte haben begonnen – und das deutlich dem Zeitplan voraus.

Statt im März haben die Bagger bereits in der Vorwoche angefangen zu arbeiten. Freie Kapazitäten bei der Baufirma haben das möglich gemacht, wie Bürgermeister Jens Meyer im Gespräch mit der HNA berichtete. „Dadurch haben wir einen größeren Puffer im Zeitplan“, so Meyer. Den kann die Verwaltung gut gebrauchen, denn der Anbau soll bis zum Start des Schuljahres 2019/20 abgeschlossen sein, sodass die Schüler, die bislang in Düderode zur Schule gegangen sind, in neuen Räumen begrüßt werden können. Außerdem soll im Anschluss noch gutes Mobiliar aus der bisherigen Grundschule in Düderode nach Echte gebracht werden. Dafür laufe ein enger Austausch zwischen den Lehrern in Echte und Düderode mit der Verwaltung.

Damit der Bau auch sicher erfolgen kann, wurde ein Teil des Schulhofes sowie ein Eingang für die Zeit der Bauarbeiten gesperrt. Bis Ostern sollen die Arbeiten am Rohbau abgeschlossen sein, im Anschluss beginnt dann der Innenausbau. „Dann wird auch die Lärmbelästigung deutlich geringer“, verspricht der Bürgermeister. Lärm verursacht momentan unter anderem der Asphalt-Aufbruch und dann in Kürze die Arbeiten an der Außenhaut des Anbaus.

Über das Projekt wurden alle Beteiligten kürzlich informiert. Bei einem Informationsabend für Lehrer und Eltern wurde über das Bauprojekt und die Vorteile für den künftigen Unterricht informiert. 

Zu den Projekten, die demnächst abgeschlossen werden, zählt unter anderem der neue Wasserhochbehälter Weißenwasser in Kalefeld. In der vergangenen Woche konnte der neue Behälter ans Netz gehen. „Wir hatten in den ersten Tagen mit dem neuen Wasserdruck zu kämpfen“, sagte Meyer. Hintergrund dazu ist, dass der Behälter 25 Meter höher am Berg gebaut wurde als der bisherige. Das sorgt für 2,5 Bar mehr Druck – ganz ohne Pumpen oder Kosten. Probleme gab es deshalb unter anderem am Verbindungsstück nach Dögerode. Dort musste eine Leitung repariert werden, weshalb es unter anderem im Bereich der Ferkelmast kein Wasser gab. Die Startprobleme habe man jetzt aber alle ausgemerzt. Letzte Arbeiten, unter anderem an den Parkflächen und an der Zufahrt, folgen nach Ostern. Dann soll es auch eine offizielle Einweihung für alle Bürger der Gemeinde geben. 

Das Klärwerk bei Kalefeld bekommt eine Klärschlamm-Vererdungsanlage in der direkten Nachbarschaft. 

Ebenfalls in großen Schritten vorangeht es bei der Klärschlamm-Vererdungsanlage. Die vorbereitenden Arbeiten sind abgeschlossen, die Ausschreibung für die Arbeiten läuft, im April oder Mai soll die Auftragsvergabe erfolgen. Der Bau soll ab Sommer bis zum Spätherbst erfolgen. Ein halbes Jahr ist im Anschluss ein Parallelbetrieb geplant, bevor die Vererdungsanlage ab Sommer 2020 dann ans Netz geht. „Die Kostenentwicklung und Auflagen bei der Klärschlammentsorgung zeigen uns, dass das genau die richtige Entscheidung war“, betonte Meyer.

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