Einstimmig mit einer Enthaltung

Klaus Oppermann zum Ortsbürgermeister in Kalefeld gewählt

Gratulation zu Wahl: Der neue Ortsbürgermeister von Kalefeld, Klaus Oppermann (rechts), wird von seinem Vertreter, Detlef Ude, zur Amtsübernahme beglückwünscht. Foto: Niesen

Kalefeld. Der neue Kalefelder Ortsbürgermeister heißt Klaus Oppermann. Bei der jüngsten Ortsratssitzung am Montag im Schützenhaus wurde der 57-Jährige einstimmig bei einer Enthaltung zum Nachfolger von Jens Meyer gewählt.

Meyer konnte das Amt nach 13-jähriger Tätigkeit nicht weiter ausüben, weil er am 1. November auf den Posten des hauptamtlichen Bürgermeisters der Gemeinde Kalefeld gerückt ist. Meyer gehörte dem Ortsrat seit dem Jahr 1996 an.

Oppermann dankte dem Ortsrat für das Vertrauen, dass er mit seiner Wahl zum Ortsbürgermeister erhielt. „Ich wünsche mir weiterhin einen gut funktionierenden Ortsrat.“ Als eine der Zukunftsaufgaben bezeichnete er die Gewinnung von Interessenten für die Ortsratstätigkeit, weil einige Mitglieder aus Altersgründen bei der kommenden Kommunalwahl voraussichtlich nicht mehr antreten werden.

Der stellvertretende Ortsbürgermeister, Detlef Ude, dessen Amt nicht zur Disposition stand, überreichte Jens Meyer als Dank und Anerkennung ein Buchgeschenk mit dem beziehungsreichen Titel „Weltordnung“ des früheren US-Außenministers Henry Kissinger.

Meyer sagte, die Arbeit im Ortsrat habe ihm viel Spaß gemacht. „Die Parteien spielten im Ortsrat keine Rolle.“ Meyer gehört der SPD an, sein Nachfolger der Freien Wählergemeinschaft. Bei der Wahl zum stellvertretenden Gemeindebürgermeister am vergangenen Donnerstag hatte sich der Vater von fünf Kindern nicht durchsetzen können.

Detlef Ude berichtete weiterhin, dass die jüngste Verkehrsschau unter anderem ergeben habe, dass keine Hinweisschilder auf den Bibelgarten aufgestellt werden.

Sorgen macht sich der Ortsrat über die Verkehrsführung, wenn der sechsstreifige Autobahnbau im Verlauf der A 7 bei Kalefeld beginnt. Er forderte, dass ein sicherer Schulweg im Umleitungsfall gewährleistet sein muss.

Von Hans-Peter Niesen

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