Lärmschutz an der A7: Düderode und Oldenrode geben nicht auf

Willkommen: Ortsbürgermeister Wolfgang Pförtner (Sechster von links, rote Jacke) begrüßte die Gäste des gemeinsamen Neujahrsempfangs der Orte Düderode und Oldenrode. Foto: Schrader

Düderode/Oldenrode. 60 Einwohner kamen zum gemeinsamen Neujahrsempfang von Düderode und Oldenrode. Thematisch im Mittelpunkt stand der Ausbau der Autobahn 7.

Mit einem Dank an die ehrenamtlich Tätigen hat Düderodes Ortsbürgermeister Wolfgang Pförtner die Begrüßung der Gäste des gemeinsamen Neujahrsempfang von Düderode und Oldenrode begonnen. Über 60 Einwohner beider Ortschaften nahmen an der zweiten Auflage des Doppel-Empfangs teil, der im Bürgerhaus stattfand.

Pförtner sprach auch im Namen seines Oldenroder Amtskollegen Falk Schwarz, der kurzfristig erkrankt war. „Ohne ehrenamtliches Engagement in beiden Ortschaften gehe es nicht“, sagte Pförtner. Sei es bei beispielsweise bei der Reinigung von Wanderwegen oder den Patenschaften für Blumenkübel im Ort. „Die Bürger fordern nicht, dass die Gemeinde es richtet, sondern packen selbst mit an“, freute sich der Ortsbürgermeister.

Der Stau und viel Verkehr auf der Bundesstraße wegen eines Unfalls auf der Autobahn vor Beginn des Empfangs sei seiner Ansicht nach ein Vorgeschmack, was die Bewohner beider Ortschaften erwarten wird, wenn die A 7 ausgebaut wird. Wegen der geplanten Lärmschutzmaßnahmen an der Autobahn habe der Ortsrat Düderode Beschwerde, weil sie aus Sicht des Ortsrates ungenügend sei.

Rechtliche Schritte 

„Ein sechs Meter hoher Lärmschutzwall muss es sein. Denn die Düderoder und Oldenroder müssen vor dem stärker werdenden Lärm geschützt werden“, sagte Pförtner. Sollte der Planfeststellungsbeschluss unzureichende Lärmschutz-Wälle vorsehen, halte sich der Ortsrat weitere rechtliche Schritte vor.

Auch beim Bau der Hochspannungsleitung werde der Ortsrat protestieren, sofern die Leitung doch zu nahe an die Ortschaften verlaufen sollte. „Eine Erdverkabelung wäre sowieso das Beste“, sagte Pförtner.

Gemeindeempfang 

Neben Ratsvertretern war auch Kalefelds neuer Bürgermeister Jens Meyer Gast beim Empfang. „Es ist gut, dass beide Ortschaften den Empfang gemeinsam machen, denn dass lässt sie näher zueinander finden“, sagte Meyer. Nach zwölfjähriger Pause werde die Gemeinde am kommenden Sonntag in Willershausen einen Neujahrsempfang veranstalten. Beginn ist um 11 Uhr in der Auetalhalle. (zsv)

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