Nachfragebündelung ist angelaufen

Letzte Chance für Glasfaser in Kalefeld? 

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Kommt der Anschluss? Ein Techniker der Deutschen Glasfaser überprüft Anschlüsse in der Technikzentrale des Unternehmens. 

Kalefeld/Sebexen. Wer will in Kalefeld und Sebexen künftig mit bis zu einem Gigabit Geschwindigkeit im Internet surfen? Dieser Frage geht die Deutsche Glasfaser aktuell bei ihrer Nachfragebündelung nach.

Bei der Informationsveranstaltung in Kalefeld gab es dazu ein großes Bürgerinteresse im Schützenhaus.

Zwei Bürger, die sich jetzt besonders dafür engagieren, dass möglichst viele die Verträge der Deutschen Glasfaser unterschreiben, sind Bernhard Ahlborn und Jürgen Froese aus Kalefeld. Sie beide wollen die Bewohner der Ortschaften motivieren, „die einmalige Chance zu nutzen, die Zukunft der Versorgung mit einer schnellen und stabilen Internetverbindung selber zu gestalten“. Hintergrund: Mindestens 40 Prozent der Haushalte in Kalefeld und Sebexen müssen sich für einen Vertrag mit dem Unternehmen entscheiden, damit der Ausbau 2019 in die konkrete Planung und Umsetzung geht (HNA berichtete). „Zur Zeit sieht die Zukunft so aus, dass die Schule in Kalefeld 2021 geschlossen wird und viele Haushalte, insbesondere jedoch unsere Jugend mit der momentan schlechten Versorgung mit Internet unzufrieden sind“, schreiben Ahlborn und Froese.

Froese, der in Kalefeld wohnt und Ahlborn, der dort selbstständig ist, kritisieren, dass sich die Telekom gegenüber dem Landkreis zwar verpflichtet habe, diesen flächendeckend mit Glasfaser zu versorgen. Jedoch ende diese Versorgung am jeweiligen Verteilerkasten, danach laufen weiter die alten Kupferleitungen in die Haushalte. „Damit kommen die Versprechungen unserer Politiker und die Subventionen, das heißt unsere Steuergelder, zwar bei der Telekom an, nicht jedoch in unseren Haushalten“, heißt es im Schreiben der beiden Bürger.

Glasfaser bis ins Haus

Die Deutsche Glasfaser hingegen verlege Glasfaser bis ins Haus und das mit bis zu zehnfacher Geschwindigkeit, verglichen mit den 100 Mbit/s der Telekom.

Im Gespräch mit der HNA betont Ahlborn, dass es eine einmalige Chance sei, jetzt von den langsamen Internetgeschwindigkeiten „aus der Steinzeit wegzukommen und etwas für die Zukunft zu tun“. Gerade für Unternehmen, die auf eine schnelle Internetanbindung angewiesen sind, sei die Situation nicht zufriedenstellend. 520 Anschlüsse werden insgesamt aus beiden Ortschaften gebraucht, damit die Deutsche Glasfaser aktiv wird. Deshalb fordern sie: „Packen wir es an!“

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Internet per Glasfaser: Bald 1Gbit/s in Kalefeld und Sebexen möglich?

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