Messflüge zur Bodenuntersuchung bei Sebexen

Bodeneigenschaften werden per Hubschrauber erfasst

Messhubschrauber der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe
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Messhubschrauber der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) führt heute, 2. September, vormittags mit ihrem Hubschrauber geophysikalische Messflüge südöstlich von Bad Gandersheim durch.

Sebexen – Das etwa 60 Quadratkilometer große Messgebiet beginnt im Westen zwischen Bad Gandersheim und Sebexen und reicht im Osten bis zum Harzrand.

Die Messflüge finden im Rahmen des Forschungsprojektes ReCharBo (Regionale Charakterisierung von Bodeneigenschaften) der BGR statt, heißt es in der Pressemitteilung. Das Projekt diene dazu, über regional einsetzbare Methoden Böden möglichst schnell und umfassend zu charakterisieren. Neben der Aerogeophysik werden in dem Projekt laut BGR auch Verfahren der Fernerkundung mittels Satelliten und Drohnen, der Bodenkunde und der Bodengeophysik eingesetzt sowie Laboruntersuchungen vorgenommen.

Während der Messkampagne am heutigen Donnerstag wird der BGR-Hubschrauber (Kennung: D-HBGR) ein Gammastrahlen-Spektrometer an Bord haben, mit dem die natürliche Gammastrahlung des Erdbodens erfasst werden soll.

Weitere Informationen gibt es unter bgr.bund.de.  (rom)

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