Neuer Netto-Markt in Planung

Kalefelder Gremien müssen Bebauungsplanänderung zustimmen

Platz für einen Neubau des Netto-Marktes: Zwischen dem bisherigen Markt (rechts) sowie dem angrenzenden Seniorenheim (links) möchte Netto expandieren. Alternativen für eine Nachnutzung des bisherigen Gebäudes soll es bereits geben.
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Platz für einen Neubau des Netto-Marktes: Zwischen dem bisherigen Markt (rechts) sowie dem angrenzenden Seniorenheim (links) möchte Netto expandieren. Alternativen für eine Nachnutzung des bisherigen Gebäudes soll es bereits geben.

Der Netto-Markt in Kalefeld plant offenbar einen Neubau, und dafür ist nun eine Änderung des Bebauungsplans „Gewerbegebiet Sportplatz“ erforderlich.

Kalefeld – Der Gemeindeentwicklungsausschuss wird darüber in seiner Sitzung am 23. September ab 19 Uhr im Schützenhaus Kalefeld und der Ortsrat Kalefeld am Dienstag, 28. September, um 19.30 Uhr im örtlichen Feuerwehrhaus darüber befinden.

Bürgermeister Jens Meyer ist optimistisch, dass der Weg für den Neubau in den verschiedenen Gremien und abschließend im Verwaltungsausschuss geebnet wird. Der geänderte Bebauungsplan wird dann öffentlich ausgelegt werden. Meyer freut sich über die Expansionsabsichten von Netto.

Projektentwickler Jan Vogt, Vorstand der Part AG, berichte auf HNA-Nachfrage, dass der Neubau auf dem benachbarten Grundstück zwischen jetzigem Netto-Markt und dem Seniorenheim angedacht sei. Die Verkauffläche werde sich dann um circa 200 auf etwa 1000 Quadratmeter erhöhen. Der Markt solle zudem den heutigen und zukünftigen Anforderungen an moderne Verbrauchermärkte angepasst werden, heißt es in der Erläuterung zur Bebauungsplanänderung.

Für die Nachnutzung des aktuellen Netto-Marktes gäbe es bereits drei Alternativen. Wie diese aussehen könnten, möchte er aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht öffentlich machen. Es werde aber keine Leerstände oder brachliegende Fläche geben, verspricht er. Da die Verwaltungswege lang sind, geht Vogt von einem Baustart 2024 aus. Er hofft aber, vielleicht schon 2023 mit der Realisierung beginnen zu können. Zunächst müsse der Bebauungsplan angepasst werden, dann könne die Bauvoranfrage und der Bauantrag gestellt werden, erläutert er das weitere baurechtliche Prozedere.

Der Bebauungsplan von 1993 wird – sollte die Vorlage so beschlossen werden – somit bereits zum dritten Mal geändert. Bei der ersten Änderung wurden ergänzende Festsetzungen für die bessere Entwicklung des südlich des Birkenwegs vorhandenen Gewerbebetriebes erlassen. Bei der zweiten Änderung (2009) wurde für das Plangebiet der Einzelhandel mit Ausnahme des Handwerks- und Dienstleitungshandels ausgeschlossen. Nun in der dritten Änderung, die das nördliche Gebiet um den Netto-Markt umfasst, soll nun wieder Einzelhandel in diesem Bereich zugelassen werden, womit der eingefügte Passus der zweiten Änderung aufgehoben wird. (Von Rosemarie Gerhardy)

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