Ortsrat sieht Kalefelder Schulstandort gesichert

Keine beunruhigenden Signale: Ortsbürgermeister Klaus Oppermann geht davon aus, dass in den kommenden Jahren nicht am Bestand der Auetalschule gerüttelt wird. Archivfoto: Gödecke

Kalefeld. Schüler der Auetalschule in Kalefeld müssen in den kommenden Jahren wohl nicht um die Zukunft ihrer Schule fürchten. Die Schülerzahlen sind stabil.

Das gab Ortsbürgermeister Klaus Oppermann nach der jüngsten Sitzung des Kalefelder Ortsrates bekannt, bei der unter anderem die Schulentwicklungsplanung auf der Tagesordnung stand.

„Die Schülerzahlen werden zwar kaum steigen“, berichtet Oppermann aus einem Gespräch mit Schulleiterin Angelika Metje. Derzeit seien die Zahlen aber stabil. Auch von Seiten des Landkreises gebe es keine beunruhigenden Signale. „Wir gehen davon aus, dass der Standort in den kommenden Jahren nicht in Frage gestellt wird“, so Oppermann. Im Kreisschulausschuss soll die Schulentwicklungsplanung demnächst ebenfalls thematisiert werden.

Wegen sinkender Schülerzahlen war in der Vergangenheit über eine mögliche Schließung der Auetalschule diskutiert worden. Mehrfach demonstrierten Schüler, Lehrer und Eltern für den Erhalt der einzigen weiterführenden Schule in der Gemeinde Kalefeld. Zum Schuljahr 2012/13 wurde die Real- und Hauptschule dann in eine Oberschule umgewandelt. Aktuell zählt sie 215 Schüler.

Neben der Schulentwicklung standen auch die Finanzen des Ortsrates auf der Tagesordnung. Wie im vergangenen Jahr wird ein Großteil der Ortschaftsmittel in diesem Jahr wieder in die Grünpflege im Ort investiert. „Das kostet mehrere 1000 Euro“, sagt Oppermann. In dieser Sache hoffe man darauf, dass bald das Grünflächenkataster vorliege, damit klar geregelt werden könne, wer für welche Flächen im Ort zuständig sei und wie die Grünpflege in Zukunft aussehen soll.

Mit dem übrigen Geld will der Ortsrat die Vereine unterstützen, sofern diese konkrete Projekte oder Wünsche haben. Nachdem im vergangenen Jahr ein Spielgerät für den Spielplatz angeschafft und die Beete an der Kirche umgestaltet wurden, seien für dieses Jahr von Seiten des Ortsrates zunächst keine größeren Investitionen geplant.

Ein Projekt, das der Ortsrat wieder aufnehmen möchte, ist die Belebung des Jugendraums im Alten Bahnhof. Vor zwei Jahren habe sich dort bereits einiges getan, dann sei das Projekt mangels Engagement jedoch im Sand verlaufen.

„Trotz der guten Jugendarbeit, die viele Kalefelder Vereine leisten, wollen wir versuchen, Jugendliche für die Mitarbeit am Jugendraum zu gewinnen“, sagt Oppermann. Dafür wolle man in den nächsten Monaten verstärkt Werbung machen. (jus)

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