Zusätzliche Informationstafeln an der Strecke

Der Rundweg übers Römerschlachtfeld am Harzhorn ist fertig

Oldenrode – Der Infopfad am römisch-germanischen Schlachtfeld am Harzhorn ist zu einem Rundweg erweitert worden. Dabei wurden die Informationstafeln aktualisiert und ausgeweitet, teilte der Landkreis mit.

Der Römerplatz hat eine Schutzhütte bekommen: Landrätin Astrid Klinkert-Kittel (mit Sonnenbrille), Tanja Schkwirko vom Kreisbauamt (Zweite v. li.), Kreisarchäologin Dr. Petra Lönne (Vierte v. re.) und den Harzhornguides (von li.) Volker Habel, Irene Söffker, Loni Meinecke und Julia Kotulla auf dem höchsten Punkt des Rundwegs.

1,6 Kilometer lang ist die Strecke, die Landrätin Astrid Klinkert-Kittel jetzt unter anderem gemeinsam mit Vertretern der Harzhorn-Guides, eröffnet hat. „Geschichte war am Harzhorn schon immer erlebbar. Jetzt lässt sich das Geschehen im Gelände aus dem Jahre 235 nach Christus noch leichter und umfangreicher vermitteln“, sagte sie

Das Ziel des Ausbaus war, insbesondere Familien und Kinder noch besser zu informieren. „Es bestand schon länger der Wunsch, den Infopfad zu einem echten Rundweg auszubauen und dabei insbesondere auch Informationen zum zweiten Gefechtsfeld am „Kahlberg“ zu integrieren“, erklärt Jana Kotulla, seit vielen Jahren Harzhorn-Guide. Deshalb gibt es nun zwei neue Stationen an der Strecke. Ein Teil der bereits vorhandenen Stationen wurde mit Angeboten für Kinder ergänzt.

Mit der neuen Infobox ist ein weiterer Raum entstanden, der auf verschiedene Arten genutzt werden kann. Am bereits vorhandenen Römerplatz gibt es außerdem eine Schutzhütte.

Die Bauzeit betrug acht Monate, in die Planungen waren auch Schüler des Roswitha-Gymnasiums in Bad Gandersheim, der BBS Einbeck und die Harzhorn-Guides eingebunden. Die Kosten betragen 270 000 Euro. Davon sind 180 000 Euro Fördermittel vom Bundesreferat für Kultur und Medien und aus dem Förderprogramm Leader.

Rubriklistenbild: © LPD Northeim

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