1. Startseite
  2. Lokales
  3. Northeim
  4. Kalefeld

Scheune in Kalefeld wird Raub der Flammen

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Olaf Weiss, Axel Gödecke

Kommentare

Die Löscharbeiten dauerten bis in die Abendstunden.
Rund 170 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren nach Feuerwehrangaben im Einsatz. © Joel Fröchtenicht/Kreisfeuerwehr Northeim

Zu einem Großbrand kam es am zweiten Weihnachtsfeiertag gegen 15.30 Uhr in der Kalefelder Ortsmitte.

Kalefeld - Auf einem Anwesen einer Schlachterei an der Auetalstraße brannte eine Scheune, in der sich auch das Schlachthaus befindet, lichterloh. Im Löscheinsatz waren laut Feuerwehr 150 Einsatzkräfte aus den Ortswehren der Gemeinde sowie aus Einbeck, Gandersheim und Northeim mit Drehleitern. Die Polizei beziffert den Schaden auf 750.000 Euro.

Die Polizei schätzt den Gebäudeschaden auf 750.000 Euro.
Die Polizei schätzt den Gebäudeschaden auf 750.000 Euro. © Joel Fröchtenicht/Kreisfeuerwehr Northeim

Aufgrund der durch den Brand entstandenen Schäden an dem Gebäudes konnten nach Mitteilung der Polizei die Ermittler die Brandstätte noch nicht Augenschein nehmen. Nach ersten Befragungen und Ermittlungen schließt die Polizei jedoch einen technischen Defekt als Brandursache nicht aus. 

Zwei Einsatzkräfte der Feuerwehr verletzten sich nach Polizeiangaben leicht.

Das Bild zweigt den Einsatz der Feuerwehren beim Großbrand in Kalefeld.
Großfeuer in Kalefeld: Bis weit in die Abendstunden zog sich der Einsatz der Feuerwehren. © Joel Fröchtenicht / Kreisfeuerwehr Northeim

Die Feuerwehr war am Montag, um 15.25 Uhr, alarmiert worden. „Aufgrund der engen Bebauung war ein schnelles Eingreifen erforderlich“, betont Kalefelds Gemeindebrandmeister Jan Bialaschewitz, der nach Inaugenscheinnahme der Brandstelle Vollalarm für die Gemeinde Kalefeld ausgelöst hatte.

Die Brandausbreitung wurde nach Auskunft der Feuerwehr durch starken Wind begünstigt. Um die Nachbargebäude vor einem Übergreifen der Flammen zu schützen, kamen die Drehleitern des Landkreises, der Stadt Bad Gandersheim sowie der Stadt Einbeck zum Einsatz. Mittels einer sogenannter Riegelstellungen mit Strahlrohren schirmten sie die Nachbargebäude vor Flammen und Wärmestrahlung ab.

Das Feuer war bis zum Abend weitestgehend gelöscht. Glutnester bekämpfte die Feuerwehr noch noch bis zum späten Montagabend durch den Einsatz von Schaummittel.

Der Rettungsdienst, bestehend aus einem Notarzt aus Northeim, einem Rettungswagen aus Bad Gandersheim und der DRK-Bereitschaft Altes Amt sowie dem Krisen-Interventions-Team (KIT) waren ebenfalls vor Ort. Die DRK-Bereitschaft hat die Einsatzkräfte verpflegt. Insgesamt waren nach Feuerwehrangaben 170 Personen im Einsatz.

(Axel Gödecke, Olaf Weiss)

Auch interessant

Kommentare