Auszeichnung durch Landeskirche

St.-Jacobus-Kirche in Eboldshausen ist beliebtes Pilgerziel

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Bestes Wetter: Die Teilnehmer hatten am Samstagnachmittag ideale Voraussetzungen für die rund acht Kilometer lange Strecke. Am Ziel angekommen gab es für die Pilger eine Muschel als Symbol des Jacobsweges.

Eboldshausen. Die kleine St. Jakobuskirche in Eboldshausen ist bereits seit 2010 als Pilgerkirche bekannt und erfreut sich immer größer werdender Beliebtheit.

Jetzt wurde die Kirche, die am Pilgerweg Via Scandinavica liegt, von der Landeskirche Hannover mit dem Signet „Pilgerkirche“ ausgezeichnet.

Mit über 30 Teilnehmern hat sich der Kirchenvorstand um Vorsitzende Roswitha Junge und Pastor Michael Falk am Samstagnachmittag von Wiebrechtshausen auf den Weg zur Pilgerkirche gemacht. Bereits mehrfach gab es Pilgerwanderungen nach Eboldshausen, unter anderem 2010 als die Pilgermuschel an der Kirche angebracht wurde, 2014 in der Passionszeit und 2015 als das Signet „Offene Kirche“ verliehen wurde.

Jetzt hat die Kirche die offizielle Auszeichnung als Pilgerkirche bekommen. „Heute wird die Kirche das, was sie schon lange ist: Eine Pilgerkirche an der Via Scandinavica“, sagte Jürgen Lojowsky, Referent für Kirche im Tourismus der Landeskirche Hannover. Die Auszeichnung wird an alle Kirchen am Via Scandinavica verliehen, doch „Sie in Eboldshausen waren dem schon lange voraus. Sie haben sich diese Auszeichnung erarbeitet und verdient. Darauf können Sie stolz sein“.

Neues Signet

Das neue, orangefarbene Signet zeigt einen Pilger vor einer Kirche, die ihn mit offenen Türen empfängt. In Eboldshausen wird die offene Tür seit langem gut angenommen – das zeigt ein Blick in das Gästebuch deutlich. Laut Kirchenvorstand wird auch die Möglichkeit, im Gemeindehaus zu übernachten, gut angenommen. Dafür wurden erst kürzlich neue Betten angeschafft.

Von dem Trubel, der am Wochenende in und um die Kirche herrschte, ist sonst kaum etwas zu spüren – aus gutem Grund. „Pilgerer auf dem Pilgerweg Via Scandinavica finden hier einen wunderbaren Ort zur Einkehr, zur Ruhe und Besinnung. Einen Rastplatz für die Seele“, sagte Lojowsky.

Und diesen Rastplatz ermöglicht man Menschen in Eboldshausen aus nah und fern durch Teamarbeit im Kirchenvorstand.

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