Stele weist auf Geopark hin

Tonkuhle Willershausen und Harzhorn gehören zum Unesco-Projekt

Auffällige Informationsstele zum Geopark nun offiziell in Kalefeld an der Neuen Bahnhofstraße/Eboldshäuser Straße vorgestellt: (von links) Bürgermeister Jens Meyer, Dr. Klaus George (Leiter des Natur- und Geoparks) und Esther Czymoch (Geologin beim Regionalverband Harz).
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Auffällige Informationsstele zum Geopark nun offiziell in Kalefeld an der Neuen Bahnhofstraße/Eboldshäuser Straße vorgestellt: (von links) Bürgermeister Jens Meyer, Dr. Klaus George (Leiter des Natur- und Geoparks) und Esther Czymoch (Geologin beim Regionalverband Harz).

Die Gemeinde Kalefeld gehört zum Unesco Global Geopark Harz – Braunschweiger Land – Ostfalen. Sie bildet den westlichen Zipfel.

Kalefeld – Eine große Stele an der Neuen Bahnhofstraße/Eboldshäuser Straße, die nun eingeweiht wurde, weist auf die beiden Geopunkte im Gemeindegebiet hin: die Tonkuhle in Willershausen und das Harzhorn. Zudem nimmt die Stele in ihrem Sockel Bezug auf die örtlichen Gesteine, indem die Gabionen mit heimischem Kalkstein gefüllt sind.

Es sei insbesondere dem Engagement von Heiko Jäckel, Vorsitzender des Heimatvereins Willershausen, zu verdanken, dass Kalefeld seit 2012 zum Geopark gehöre, betonen Dr. Klaus George, Leiter des Natur- und Geoparks, und Bürgermeister Jens Meyer.

Die Arbeit in der Tongrube und am Harzhorn würde in das Konzept des Geoparks passen. Denn er setze sich für den Schutz des geologischen Erbes, die regionale Entwicklung eines nachhaltigen Tourismus und für entsprechende Bildung ein, so George.

Im Rahmen des Geoparks gelte es die heimischen Gesteinsarten auch als Baustoffe bewusst wahrzunehmen. „In der Gemeinde Kalefeld sind noch viele Gebäude authentisch“, freut sich George. Auch touristisch werde die Gemeinde von der gemeinsamen Vermarktung profitieren.

Der Geopark-Titel werde alle vier Jahre wieder auf den Prüfstand der Unesco gestellt. In diesem Jahr stehe wieder eine Überprüfung an. Ein Team aus Spanien und Irland werde für mehrere Tage das Konzept überprüfen. Da es sich diesmal um Geologen handelt, könne er sich sehr gut vorstellen, dass auch die Tongrube auf dem Kontrollzettel stehen wird, so George.

Die Stele befindet sich schon seit einigen Monaten am Standort, konnte aber coronabedingt erst jetzt eingeweiht werden, erklärte Meyer. Aber sie habe aber schon ein Ziel erreicht, nämlich für Aufmerksamkeit zu sorgen. Dem kann auch Geologin Ester Czymoch vom Regionalverband beipflichten. Vor der Einweihung haben sie und George mit Kindern der vierten Klasse der Grundschule Echte ein eigens entwickeltes Strategiespiel zum Geopark gespielt. „Es ist schon erstaunlich, welche Gesteinsarten die Kinder alle kannten“, so Czymoch und auch die Stele hätten viele schon wahrgenommen. harzregion.de (Rosemarie Gerhardy)

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